Am 21. Februar Ortszeit erklärte Jared Isaacman, Administrator der National Aeronautics and Space Administration (NASA), dass aufgrund technischer ProblemeDie Mondmission „Artemis 2“ wird einen Raketenrücklauf durchführen und den ursprünglich für März geplanten Start absagen.Isaacman sagte, das Team sei nicht in der Lage gewesen, Helium während der routinemäßigen Druckbeaufschlagung des Systems durch die Systeme des Fahrzeugs fließen zu lassen. Dieses Problem ähnelt den Fehlfunktionen, die bei der vorherigen Mission „Artemis 1“ aufgetreten sind. Das Flugzeug befindet sich derzeit in einem sicheren Zustand.

△Informationsdiagramm

Die NASA sagte, der potenzielle Ausfall könnte Komponenten an der Verbindung zum Startturm oder am Ventilsystem im Inneren des Flugzeugs betreffen, aber unabhängig von der konkreten Ursache muss die Rakete zur Wartung in das Flugzeugmontagegebäude zurückgezogen werden, wo „das Startfenster im März nicht mehr berücksichtigt wird“.

Am 20. gaben Beamte der NASA bekannt, dass sie planen, die bemannte Mission „Artemis 2“ um den Mond am 6. März zu starten. Startmissionen wurden bereits mehrfach verschoben.

Die USA kündigten 2019 den Mondlandeplan „Artemis“ an und werden die unbemannte Mondflugtestmission „Artemis 1“ im November 2022 abschließen. Nach Abschluss der Mission „Artemis 2“ wird die NASA auch die bemannte Mondlandemission „Artemis 3“ fördern, die amerikanische Astronauten zum Mond zurückbringen soll – der für diese Mission erforderliche Mondlander befindet sich jedoch noch in der Entwicklung. Dem Plan zufolge sollen während der etwa zehn Tage dauernden Mission „Artemis 2“ vier Astronauten an Bord der Raumsonde „Orion“ um den Mond fliegen.