Ende letzten Jahres wurde der Mangel an Speicherprodukten immer gravierender, da Anbieter von Hyperscale-Cloud-Diensten kürzlich ihre Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) erhöhten. Unabhängig von DRAM- oder NAND-Flash-Speichern steigen die Preise aufgrund von Lieferengpässen rasant. Lenovo, der weltgrößte PC-Hersteller, hat nach eigenen Angaben genügend Speicherprodukte vorrätig, um Lieferengpässen in der kommenden Zeit gerecht zu werden. Der Ersatzteilbestand ist um 50 % höher als üblich, um sich an drastische Veränderungen in der Lieferkette anzupassen.

Dennoch hat Lenovo im Januar dieses Jahres die Preise seiner Produkte erhöht.

Lenovo warnt davor, dass es im März die Preise für einige PC-Produkte erhöhen könnte

Laut CRN hat der Leiter des nordamerikanischen Vertriebskanals von Lenovo Anfang des Monats eine Warnung an die Partner herausgegeben und erklärt, dass angesichts der steigenden DRAM-Kosten die Preise für einige PC-Produkte voraussichtlich im März steigen werden. Lenovo sagte, dass der fortgesetzte Bau von KI-Rechenzentren zu einem Mangel an DRAM geführt habe, was das Unternehmen zu einer kontinuierlichen Anpassung der Konditionen gezwungen habe. Dies ist ein unvermeidbares Problem. Lenovo hat in diesem Quartal einige sehr klare Richtlinien zum Empfang von Bestellungen, zu Bestellpreisen und zu Zeitplanproblemen formuliert und wird diese regelmäßig überprüfen, wenn sich die Marktbedingungen ändern.

Dabei ruft Lenovo seine Partner vor allem dazu auf, „Bestellungen so schnell wie möglich aufzugeben“, und fordert insbesondere, Bestellungen bei Händlern vor dem 25. Februar 2026 aufzugeben, um Preisaktualisierungen im nächsten Monat zu vermeiden. Der Ansatz von Lenovo wurde auch von seinen Partnern anerkannt, die davon überzeugt sind, dass klare Richtlinien den Kunden weitestgehend vor der Übernahme zusätzlicher Kosten schützen können und es den Händlern zudem ermöglichen, Produkte, die nicht rechtzeitig geliefert werden, neu zu bewerten.