Bitcoin fiel am Montag im frühen asiatischen Handel, als eine neue Welle der Unsicherheit über US-Zölle die Marktunruhe schürte. Die Bitcoin-Preise fielen einst um 4,8 % auf fast 64.300 US-Dollar, den niedrigsten Stand seit dem 6. Februar. Andere Token schnitten schlechter ab, wobei Ethereum, der zweitgrößte nach Marktkapitalisierung, um 5,2 % fiel.

Nachdem die asiatischen Märkte letzte Woche geschlossen hatten, hob der Oberste Gerichtshof der USA den Einsatz von Notstandsbefugnissen durch Präsident Donald Trump zur Einführung von Zöllen auf. Der US-Handelsbeauftragte Jamison Greer und andere Beamte sagten jedoch, dass bereits mit Handelspartnern ausgehandelte Handelsabkommen in Kraft bleiben würden. Trump sagte außerdem, dass er einen globalen Zoll von 10 % auf ausländische Waren erheben werde, und kündigte einen Tag später an, dass der neue Zoll auf 15 % erhöht werde.
Caroline Mauron, Mitbegründerin von Orbit Markets, sagte: „Der Kryptowährungsmarkt bleibt fragil und die Marktteilnehmer setzen auf das Unterstützungsniveau von 60.000 US-Dollar. Von geopolitischen Spannungen im Iran bis hin zur Wiederkehr der US-Zollpolitik üben makroökonomische Unsicherheiten Druck auf den Markt aus und könnten dazu führen, dass die Bitcoin-Preise dieses Unterstützungsniveau erneut in Frage stellen.“
Rachael Lucas, Analyst bei BTC Markets, sagte, 65.000 US-Dollar seien ein wichtiges Unterstützungsniveau für Bitcoin. Sie sagte: „Wenn es einen klaren Durchbruch unter dieses Niveau gibt, werden 60.000 US-Dollar in Sicht kommen. Auf der anderen Seite werden die Bullen einen Preisanstieg auf 70.000 US-Dollar benötigen, um die Markterzählung umzukehren.“