Am 24. Februar berichtete Reuters, dass mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, Paramount Skydance habe Warner Bros. Discovery ein höheres Übernahmeangebot gemacht, um Warner Bros. daran zu hindern, einen Deal mit Netflix abzuschließen. Warner Bros. besitzt Hollywoods angesagteste Filme wie „Harry Potter“ und „Game of Thrones“. Der Bieterkrieg verschärft den Kampf um die Vorherrschaft im Streaming-Markt.

Von größter Bedeutung

Das neue Angebot von Paramount stellt eine Erhöhung des ursprünglichen unternehmensweiten Angebots für Warner Bros. in Höhe von 108,4 Milliarden US-Dollar bzw. 30 US-Dollar pro Aktie dar und zielt darauf ab, Warner Bros.s Angebot zu adressieren. Bedenken hinsichtlich der Sicherheit seiner Finanzierung, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Reuters konnte nicht sofort feststellen, wie das Angebot geändert wurde. Warner Bros. und Paramount lehnten eine Stellungnahme ab und Netflix war nicht erreichbar.

Warner Bros.' Der ausgewählte Käufer, Netflix, hat das Recht, das neueste Angebot von Paramount zu übernehmen. Der zuvor von Netflix vorgeschlagene Übernahmeplan sah 27,75 US-Dollar pro Aktie in bar vor, was einem Gesamtpreis von etwa 82,7 Milliarden US-Dollar entspricht. Zu den Übernahmezielen gehörten die Studios und Streaming-Media-Vermögenswerte von Warner Bros.

Netflix verfügt über reichlich Geld und könnte sein Angebot für Warner Bros. erhöhen. Das Angebot von Paramount erhielt finanzielle Unterstützung vom Milliardärsgründer Larry Ellison von Oracle. David Ellison, CEO von Paramount, ist Larry Ellisons Sohn.