Laut Medienberichten unter Berufung auf Chosun Ilbo aus Südkorea zeigt eine Studie, dass mehr als 90 % der Grund- und Mittelstufenschüler in Südkorea die angegebenen Inhalte in Lehrbüchern nicht wie erforderlich lesen und verstehen können, und je mehr Schüler von kurzen Videos abhängig sind, desto schlechter wird ihr Leseverständnis.

Berichten zufolge hat das südkoreanische Bildungsministerium Chungcheongnam-do zuvor einen Leseverständnistest bei einigen Grund- und Mittelschülern durchgeführt. An dem Test nahmen insgesamt 145 Mittelstufenschüler und 97 Grundschüler der dritten Klasse teil.

Die Ergebnisse des Testberichts zeigten, dass 98 % der Grundschüler und 92 % der Mittelschüler die angegebene Passage im Lehrbuch nicht innerhalb einer Minute lesen konnten. Bei einem weiteren Vokabeltest scheiterten 93 % der Grundschüler und 96 % der Schüler der Mittelstufe.

Koreanische Grund- und weiterführende Schüler können aufgrund ihrer Sucht nach kurzen Videos nicht mehr lesen.

Die Endergebnisse zeigten, dass bei allen Grundschülern und 99,3 % der Schüler der Mittelstufe „Leseverständnisdefizite“ festgestellt wurden.

Der Test verwendet auch Kameras, um die Blickbewegungen der Schüler zu verfolgen. Beim normalen Lesen sollte sich der Blick parallel von links nach rechts bewegen, aber die meisten Schüler, die nicht zu Ende lesen, tun dies nicht. Sie haben häufig das Phänomen der „Rückläufigkeit und Rückkehr des Blicks“, wenn sie mitten im Lesen lesen und dann zum Anfang zurückkehren, um noch einmal zu lesen. Darüber hinaus gibt es auch „Zickzack“-Pfade, bei denen sich der Blick im Satz ungeordnet nach oben, unten, links und rechts bewegt.

Das Forschungsteam analysierte, dass dies mit den stimulierenden Lesegewohnheiten von Schülern bei kurzen Videos zusammenhängt: Schüler, die es gewohnt sind, sich soziale Medien und kurze Videos anzusehen, haben Schwierigkeiten, die Gewohnheit zu entwickeln, Texte über einen längeren Zeitraum zu lesen, und ihre Augen wandern ständig umher.

Besorgniserregend ist, dass mit der Popularisierung von Smartphones die Zahl der Studierenden mit „erworbener Legasthenie“ deutlich zugenommen hat, es aber kaum wirksame Gegenmaßnahmen gibt. Eine ähnliche Situation besteht nicht nur in Südkorea, sondern gilt auch für die Welt.