Am Wochenende kam es in der Gaming-Abteilung von Microsoft zu großen personellen Veränderungen. Da Phil Spencer nach 38 Dienstjahren in den Ruhestand geht, wurde Asha Sharma zum CEO von Microsoft Gaming ernannt und berichtet direkt an Microsoft-CEO Satya Nadella. Doch kurz nach Bekanntgabe der Ernennung kam es in den sozialen Medien schnell zu einer Welle von Zweifeln an Sharma, und einige nannten sie sogar eine „KI-generierte Fake-Spielerin“.

An ihrem ersten Tag an der Spitze von Xbox beschloss Sharma, die Kontroverse direkt anzusprechen. Im Mittelpunkt der Kontroverse stehen vor allem die Aktivitäten ihres persönlichen Spielkontos. Einige Leute glauben, dass die Spielaufzeichnungen und Erfolge seines Kontos nicht wie ein Kernspieler aussehen, und schlagen sogar vor, dass das gesamte Konto möglicherweise von KI oder anderen verwaltet wird.
Als Reaktion darauf antwortete Sharma persönlich auf sozialen Plattformen und wies diese Behauptungen klar zurück.

Sharmas Beförderung ist Teil einer umfassenderen Neuorganisation der Gaming-Abteilung von Microsoft. Laut der offiziellen Ankündigung von Microsoft wird sie die gesamte Gaming-Organisation einschließlich Xbox, Bethesda, Activision Blizzard und King übernehmen. Nadella betonte, dass Sharmas Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Verbraucherplattformen für Milliarden von Benutzern entscheidend sein wird, um Microsoft Gaming in die nächste Wachstumsära zu führen.

Gleichzeitig wurde Matt Booty zum Executive Vice President und Chief Content Officer befördert, der direkt an Sharma berichtet und für die Gesamtleitung seiner fast 40 Spielestudios verantwortlich ist. Die frühere Xbox-Präsidentin Sarah Bond trat im Zuge dieser Anpassung zurück.

Nadella bekräftigte, dass Microsofts „langfristiges Engagement“ für Spiele unverändert bleibe und sich weiterhin fest an der Hardware-Roadmap und der Ökosystemstrategie für die Entwicklung von Erstanbieter-Inhalten von Xbox halte. Xbox hat derzeit über 500 Millionen aktive Benutzer pro Monat und ist einer der Top-Publisher auf allen Plattformen.