BMW verhandelt kürzlich mit der Europäischen Kommission darüber, durch einen Mindestpreismechanismus EU-Zollbefreiungen für in China hergestellte elektrische MINI-Modelle zu beantragen.Kern der Verhandlungen zwischen BMW und der EU ist nach Angaben von Sachverständigen der Mindestimportpreisplan. Wenn der Plan umgesetzt wird, werden die aktuellen EU-Zölle auf in China hergestellte elektrische BMW-MINI-Modelle ersetzt.
Berichten zufolge sind die Verhandlungen in eine vertiefte Phase eingetreten und sowohl die EU als auch BMW seien „zu einer Lösung bereit“.

Es ist erwähnenswert, dass diese Verhandlung kein Einzelfall ist.
Zuvor hatte die EU Anfang Februar eine Einigung mit dem Volkswagen-Konzern erzielt. Nach mehrmonatigen VerhandlungenDas rein elektrische SUV-Coupé Tavascan der Marke Seat/CUPRA von Volkswagen hat erfolgreich Zollbefreiungen erhalten und ist damit das erste Modell, das eine solche Vereinbarung getroffen hat.
Es wird berichtet, dass die EU, nachdem sie ihre Ausgleichsuntersuchung zu Chinas Elektrofahrzeugen Ende Oktober 2024 abgeschlossen hatte, zusätzliche Zölle auf entsprechende Modelle verhängte. Unter ihnen gilt für die von BMW in China produzierten Elektromodelle MINI Cooper und MINI Aceman ein Zollsatz von 20,7 %.

Zu dieser Verhandlung gibt es weder von BMW noch von der EU eine offizielle Stellungnahme.
Der Markt geht allgemein davon aus, dass im Zuge der Aufnahme von Verhandlungen zwischen Volkswagen und BMW mit der EU in Zukunft weitere Automobilunternehmen ähnliche Tarifbefreiungsabkommen abschließen könnten. Chinesische Automobilunternehmen prüfen auch aktiv Möglichkeiten zur Zollbefreiung für in die EU exportierte Elektrofahrzeuge.
