Ford hat nun bestätigt, dass es seine Pkw-Produktlinie neu auflegen wird und sich die neuen Autos auf den europäischen Markt konzentrieren werden.In den letzten fünf Jahren hat Ford seine Ressourcen schrittweise auf Crossovers, SUVs und Pickups verlagert.Die Produktion klassischer Pkw-Modelle wie Mondeo, Fiesta und Focus wurde auf dem europäischen Markt sukzessive eingestellt. Derzeit ist nur noch ein traditioneller Pkw, der Mustang, auf dem US-Markt erhältlich.
Diese strategische Anpassung führte jedoch zu einer Änderung bei der Finanzberichtssitzung für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025. Ford-Chef Jim Farley kündigte offiziell einen neuen Plan für europäische Pkw an, in dem vorteilhafte Marktsegmente klar dargelegt werden, um das Pkw-Geschäft und die Rentabilität der Händler wiederherzustellen.

Um diese Rendite zu fördern, hat Ford eine Kooperation mit Renault geschlossen. Die beiden Parteien werden gemeinsam neue Modelle auf Basis der Ampr-Elektroplattform von Renault entwickeln.Einer davon wird der vollelektrische Nachfolger des Fiesta sein, und der andere vollelektrische Crossover könnte der Nachfolger des Puma Gen-E sein.
Gleichzeitig entwickelt Ford auch kleine Elektrofahrzeuge auf der MQB-Plattform von Volkswagen und verhandelt mit Geely darüber, sein Werk in Valencia in Spanien für die Produktion von Fahrzeugen zu nutzen, um EU-Zölle zu umgehen.
Christopher Hull, Chef von Ford Deutschland, gab bekannt, dass die Marke in mehrere neue Modellprojekte investieren wird, die teilweise gemeinsam mit Partnern entwickelt werden.Zu den Antriebsformen gehören Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge, und ab 2027 sollen nacheinander entsprechende Neuwagen auf den Markt kommen.
Darüber hinaus plant Ford, vor 2030 einen neuen „Multi-Energy“-Pkw mit einem Preis von weniger als 40.000 US-Dollar auf den Markt zu bringen und den Namen der bestehenden Autoserie nicht zu verwenden. Relevante Details werden voraussichtlich im Jahr 2026 bekannt gegeben.
