Laut CNBC gab Netflix am 27. Februar am Donnerstag bekannt, dass es die Übernahme der Film-, Fernseh- und Streaming-Medien-Assets von Warner Bros. Discovery aufgeben werde. Zuvor hatte Warner Bros. festgestellt, dass das überarbeitete Übernahmeangebot von Paramount besser war als die Vereinbarung mit Netflix.

Von größter Bedeutung

Die Co-CEOs von Netflix, Ted Sarandos und Greg Peters, sagten am Donnerstag in einer Erklärung: „Wir haben einen Deal ausgehandelt, der Mehrwert für die Aktionäre geschaffen hätte und einen klaren Weg zur behördlichen Genehmigung vorsah. Allerdings haben wir uns stets an umsichtige Grundsätze gehalten. Bei dem Preisniveau, das erforderlich war, um dem neuesten Angebot von Paramount zu entsprechen, war die Transaktion finanziell nicht mehr attraktiv, daher haben wir beschlossen, dem Angebot von Paramount nicht zu folgen.“

Warner Bros. sagte zuvor, dass Netflix vier Arbeitstage Zeit hat, um dem Warner Bros.-Vorstand ein überarbeitetes Angebot vorzulegen, um zu beurteilen, ob das Angebot mit dem neuesten Angebot von Paramount mithalten kann. Paramount strebt die Übernahme von Warner Bros. als Ganzes an, während der Netflix-Deal auf Warner Bros. abzielt. Film- und Fernsehstudios sowie der Streamingdienst HBO Max.

Warner Bros. sagte, dass Warner Bros. das Recht habe, die Vereinbarung mit Netflix zu kündigen, wenn der Vorstand den Übernahmeplan von Paramount nach der Überarbeitung seines Angebots durch Netflix immer noch bevorzuge. Warner Bros. sagte, dass bis dahin die Fusionsvereinbarung mit Netflix in Kraft bleibe und der Vorstand von Warner Bros. den Aktionären weiterhin empfehlen werde, der Transaktion mit Netflix zuzustimmen.