Eine aktuelle Studie der Universität Uppsala in Schweden zeigt, dass das derzeit schwer heilbare posttraumatische Belastungssyndrom eine neue Möglichkeit zur Linderung zu haben scheint, nämlich das Spiel „Tetris“. Freunde, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, möchten es vielleicht ausprobieren.

· Emily Holmes, Professorin an der Universität Uppsala, leitete diese neue Studie, die sich auf „intrusive Erinnerungen“ konzentrierte, einen der wichtigen Faktoren, die das Auftreten von PTBS beeinflussen, und schlug die Behandlungsidee der „Intervention mit konkurrierenden Aufgaben im Bild“ vor.
·Das Forschungsteam lud 99 PTSD-Patienten mit unterschiedlichem Schweregrad ein, die in drei Gruppen eingeteilt wurden, einschließlich verschiedener Berufe und Erfahrungen. Eine Gruppe spielte „Tetris“, die anderen Gruppen nutzten traditionelle Musik und andere Therapien, um ein Vergleichsexperiment durchzuführen.

·Der Effektknoten erschien in der vierten Versuchswoche und bestätigte, dass die Versuchsgruppe, die „Tetris“ spielte, die Anzahl aufdringlicher Erinnerungen im Vergleich zu anderen Gruppen um 10 % reduzierte. Der Modellvorhersage zufolge werden nach einer 24-wöchigen Behandlung 70 % der aufdringlichen Erinnerungen der Patienten auf 0 reduziert.
·Natürlich können auch Freunde, bei denen keine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert wurde, versuchen, mehr „Tetris“ zu spielen. Laut dieser Studie wirken seine ständig rotierenden Blöcke entlastend und blockierend, indem sie „aufdringliche Erinnerungen“ verhindern, die zum Zusammenbruch führen, einschließlich Depressionen.
