Die Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) veröffentlichte am 25. Februar eine Nachricht, in der sie eine Erklärung des Crew-11-Missionsastronauten Mike Fincke zu seinem Gesundheitszustand im Orbit übermittelte. Mike Fink sagte, dass er am 7. Januar dieses Jahres während einer Mission zur Internationalen Raumstation einen medizinischen Notfall erlitt und sofortige Hilfe von seinen Kollegen an Bord benötigte. Durch die schnelle Behandlung der Besatzungsmitglieder und die Fernleitung der NASA-Flugchirurgen am Boden konnte sein Gesundheitszustand schnell stabilisiert werden.

Nach weiterer Evaluierung ist die NASA der Ansicht, dass es aus Sicherheitsgründen notwendig ist, einen Plan für eine baldige Rückkehr zur Erde für „Crew-11“ umzusetzen. Bei dieser Anordnung handelte es sich nicht um eine Notevakuierung, sondern sie wurde aus medizinischen Gründen sorgfältig koordiniert, damit Fink so schnell wie möglich erweiterte medizinische Bildgebungsuntersuchungen erhalten konnte, die auf der Raumstation nicht verfügbar waren.

Am 15. Januar landete die bemannte Raumsonde „Dragon Endeavour“ von SpaceX mit der Besatzung der „Crew-11“ erfolgreich im Pazifischen Ozean vor San Diego, Kalifornien, USA, und markierte damit den erfolgreichen Abschluss der rund fünfeinhalb Monate dauernden Raumstationsmission. Die Bergungsarbeiten für das Raumschiff wurden vom SpaceX-Bergungsschiff „SHANNON“ durchgeführt und Finck und andere Astronauten verließen das Raumschiff sicher auf See.

In der Erklärung drückte Fink seinen besonderen Dank an seine Kollegen der 74. Long-Term Expedition Crew und verwandter Agenturen aus. Er erwähnte nacheinander die Besatzungsmitglieder und die Zusammenarbeit im Orbit, darunter Zena Cardman, Kimiya Yui, Oleg Platonov, Chris Williams, Sergey Kud-Sverchkov und Sergei Mikayev. Er dankte auch dem NASA-Team, SpaceX und dem medizinischen Team des Scripps Memorial Hospital La Jolla in der Nähe von San Diego und sagte, ihre Professionalität und ihr Engagement hätten einen „positiven Ausgang“ des Vorfalls sichergestellt.

Derzeit absolviert Fink ein routinemäßiges Erholungstraining nach dem Flug im Johnson Space Center der NASA in Houston, Texas, und ist insgesamt in einem guten Zustand. Er sagte, dass die Raumfahrt ein „unglaubliches Privileg“ sei und die Menschen manchmal daran erinnern werde, dass „wir schließlich Menschen sind“. Abschließend dankte er der Öffentlichkeit und den Unterstützern für ihre Fürsorge und Unterstützung in dieser Zeit.