Koreanischen Medienberichten zufolge setzten die Durchschnittspreise für dynamischen Direktzugriffsspeicher (DRAM) und NAND-Flash-Speicher (NAND Flash) im Februar dieses Jahres ihren bisherigen Aufwärtstrend fort und verzeichneten jeweils einen monatlichen Anstieg von mehr als 12 %. Dies ist auch das erste Mal, dass die Durchschnittspreise zweier wichtiger Arten von Speicherchips gleichzeitig einen zweistelligen monatlichen Anstieg verzeichnen.


Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens DRAM eXchange erreichte der Durchschnittspreis von Allzweck-DRAM-Produkten (DDR4 8Gb 1G×8) für PCs im Februar 13 US-Dollar, was einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vormonat entspricht. Im gleichen Zeitraum stieg auch der Durchschnittspreis für NAND-Flash-Speicherprodukte (128 GB, 16 GB x 8 MLC) für Speicherkarten auf 12,67 US-Dollar, was einem Anstieg von 12,7 % entspricht.


Laut CNMO war der Anstieg der Vertragspreise für PC-DRAM besonders deutlich. Laut TrendForce-Daten stiegen die Vertragspreise für DDR4-8-GB- und DDR5-16-GB-Produkte im Vergleich zum Vorquartal um 120 % bzw. 118 % und erreichten 85 US-Dollar bzw. 140 US-Dollar.

Auch Lieferengpässe bei bestimmten Produktarten verstärken die Marktspannungen. Das Angebot an Single-Level-Cell- (SLC) und Multi-Level-Cell- (MLC) NAND-Flash-Speicherprodukten, die in Bereichen mit hoher Zuverlässigkeitsnachfrage wie Industrieausrüstung, Automobilelektronik und Kommunikationsnetzwerken weit verbreitet sind, ist weiterhin unzureichend. Unter ihnen stiegen die Preise für MLC-Produkte am schnellsten: Das 128-Gbit-Modell stieg im Vergleich zum Vormonat um 33,9 %, und die 32-Gbit- und 64-Gbit-Modelle stiegen ebenfalls um 29,4 % bzw. 21,2 %.