Laut Bloomberg sagte das amerikanische KI-Startup Anthropic am 28. Februar:Es liegen keine direkten Mitteilungen des Kriegsministeriums (Verteidigungsministerium) oder des Weißen Hauses über den Fortgang der Verhandlungen vor, und jede Einstufung als Lieferkettenrisiko wird vor Gericht angefochten.

Anthropisch
US-Präsident Trump sagte am Freitag, er habe US-Regierungsbehörden angewiesen, die Nutzung der Technologie von Anthropic einzustellen. Anschließend gab das Pentagon bekannt, dass Anthropic als Unternehmen mit Lieferkettenrisiko aufgeführt wurde.
Anthropic sagte in einer Erklärung: „Anthropic als Lieferkettenrisiko zu bezeichnen, wäre ein beispielloser Schritt, der in der Vergangenheit nur auf US-Gegner abzielte und noch nie zuvor öffentlich auf ein US-Unternehmen angewendet wurde. Wir sind zutiefst traurig über diese Entwicklung.“
Zuvor wollte das Pentagon den Claude-Chatbot von Anthropic ohne Einschränkungen im Rahmen des Gesetzes nutzen, Anthropic hat jedoch stets darauf bestanden, dass Claude nicht zur Massenüberwachung gegen Amerikaner oder für völlig autonome Waffeneinsätze eingesetzt werden darf. Das Pentagon stellte Anthropic daraufhin ein Ultimatum und gab ihm die Möglichkeit, den Vertrag bis Freitag zu kündigen, falls die Regeln nicht gelockert würden. Anthropic lehnte die Anfrage des Pentagons jedoch ab.