Die BMW Group gab bekannt, dass sie humanoide Roboter in ihrem Werk in Leipzig einsetzen wird. Dies ist das erste Mal, dass sie eine solche Technologie der verkörperten Intelligenz in ihrem europäischen Produktionssystem einführt. Das Projekt zielt darauf ab, humanoide Robotertechnologie in die bestehende Fahrzeugserienfertigung zu integrieren und weitere Anwendungen in der Batterie- und Komponentenfertigung zu erforschen.


Dieses Pilotprojekt erfolgt in Zusammenarbeit mit Swiss Hexagon Robotics.Es nutzt seinen im Jahr 2025 eingeführten humanoiden Roboter AEON, der hauptsächlich für die beiden Hauptglieder der Hochspannungsbatteriemontage und Teilefertigung verantwortlich ist.

Das Projekt hat die theoretische Bewertung und die Labortests abgeschlossen. Die erste Runde der eigentlichen Produktionslinientests wird im Dezember 2025 gestartet. Ein zweiter Test wird im April dieses Jahres durchgeführt und im Sommer wird es offiziell in die groß angelegte Pilotphase eintreten.

Mit seinem humanoiden Körperdesign kann AEON den Greifer und das Scan-Werkzeug flexibel ersetzen, um sich an die Anforderungen von Mehrprozessvorgängen anzupassen, und eine dynamische Bewegung des Radendes realisieren.

Es versteht sich, dass der Schritt von BMW auch auf den erfolgreichen Erfahrungen des Werks Spartanburg in den USA basiert – dem dortigen Piloten eines humanoiden Roboters.Es unterstützte einst die Produktion von 30.000 BMW X3 in zehn Monaten und arbeitete von Montag bis Freitag zehn Stunden am Tag. Hat 90.000 präzise Teilehandhabungsvorgänge durchgeführt und 1.250 Betriebsstunden durchgehalten.

Der Pilot in einer US-amerikanischen Fabrik bestätigt, dass humanoide Roboter präzise, ​​sich wiederholende Arbeitsschritte – wie beispielsweise die millimetergenaue Positionierung von Bauteilen – sicher ausführen können und liefert wichtige Erkenntnisse für den weiteren Einsatz physikalischer künstlicher Intelligenz in der Produktion.

BMW betonte, dass der Einsatz von Robotern darauf abzielt, hochbelastete und risikoreiche Positionen einzunehmen und die Produktionssicherheit und -effizienz zu verbessern. Ziel ist es, die Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern.