Die Stable-Kernel-Betreuer Greg Kroah-Hartman und Sasha Levin haben kürzlich angekündigt, dass das Linux-Projekt den Wartungszeitraum für mehrere Kernelversionen mit Langzeitunterstützung (LTS) verlängern wird. Unter anderem wurde die geplante End-of-Support-Zeit für Linux 6.6 von Dezember 2026 auf Dezember 2027 verlängert, wodurch sich der tatsächliche Wartungszyklus von 3 Jahren auf 4 Jahre verlängert. Diese Anpassung gilt als Änderung der bisherigen Richtlinie „Verkürzung des Supportzeitraums von LTS-Versionen auf zwei Jahre“ und hat den Lebenszyklus einiger Schlüsselversionen auf der Grundlage von Rückmeldungen aus Industrie und Community erneut verlängert.

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Der Wartungszyklus von Linux-LTS-Versionen hat in den letzten Jahren viele Anpassungen erfahren: Vor 2017 betrug er üblicherweise zwei Jahre und wurde seitdem durch Google und andere Hersteller vorangetrieben auf maximal 6 Jahre verlängert. Aufgrund des Wartungsdrucks und unzureichender Ressourcen hat der Beamte jedoch in den letzten Jahren den nominellen Supportzeitraum der neuen LTS-Version auf etwa zwei bis drei Jahre verkürzt. Die Entscheidung, die Lebensdauer von Versionen wie 6.6 zu verlängern, zeigt, dass die Betreuer des Linux-Kernels während des eigentlichen Implementierungsprozesses den Supportplan weiterhin zeitnah an das Investitionsniveau von Software- und Hardwareherstellern, Testern und Open-Source-Communitys anpassen werden, um eine flexiblere, langfristig stabile Grundlage für das Ökosystem zu schaffen.

Branchenanalysten gehen davon aus, dass die Feinabstimmung des LTS-Supportzeitraums für Benutzer von Servern, eingebetteten Geräten und kritischer Infrastruktur mit dem System-Upgrade-Rhythmus und der Kontrolle des Sicherheitsrisikos zusammenhängt. Durch die Verlängerung der Wartungszeit von Versionen wie 6.6 werden die Kosten und Unsicherheiten, die durch häufige Kernel-Migrationen in großen Bereitstellungsumgebungen entstehen, bis zu einem gewissen Grad gemildert. Andererseits haben Betreuer immer wieder den Arbeitsaufwand betont, der durch den extrem langen Lebenszyklus entsteht. Ob neue LTS-Versionen in Zukunft über die „nominellen zwei Jahre“ hinaus erweiterten Support erhalten können, hängt weiterhin von der Gesamtbeteiligung der Branche und dem tatsächlichen Engagement der vor- und nachgelagerten Hersteller ab.