Laut den neuesten Nachrichten des Bloomberg-Reporters Mark Gurman wird Apples geplante Touchscreen-Version des MacBook Pro als „ein berührungsfreundliches Gerät und nicht als berührungszentriertes Gerät“ positioniert. Gurman sagte in seiner „Power On“-Kolumne, dass Benutzer dank des bevorstehenden macOS 27-Updates und der Grundlage, die durch die letztjährige „Liquid Glass“-Schnittstellenüberarbeitung gelegt wurde, künftig reibungsloser zwischen Touch-Bedienungen und herkömmlichen Zeigerklicks wechseln können. 

Allerdings ist Apples Strategie bei der Touch-Eingabe immer noch recht konservativ und bevorzugt die Touch-Eingabe als „zusätzlichen Bonus“, anstatt die Hauptachse der Mac-Nutzung zu ändern.

Gurman betonte, dass die Touch-Version des MacBook Pro nicht in ein iPad-ähnliches Gerät eingebaut wird, sondern die Grundform des MacBook Pro der letzten zwei Jahrzehnte mit der Hinzufügung von Touch-Funktionen fortführen wird. Benutzer können direkt auf verschiedene Schnittstellenelemente auf dem Bildschirm klicken und das System passt die Steuerungsleistung dynamisch an verschiedene Eingabemethoden an. Wenn der Benutzer beispielsweise mit dem Finger auf ein Menüleistenelement tippt, wird die Benutzeroberfläche mit größeren Steuerungsoptionen angezeigt, die für die Fingerbedienung bequemer sind. Darüber hinaus wird die Touch-Funktion tief in macOS integriert, das Gesamtsystem um Anpassungslösungen erweitert und auf dem iPad übliche Gesten wie Pinch-Zoom und schnelles Scrollen unterstützt.

Für Benutzer, die eine tiefere Integration von Mac und iPad wünschen, um ein stärkeres „Zwei-in-Eins“-Erlebnis zu erhalten, wies Gurman darauf hin, dass diese Bedürfnisse möglicherweise erst 2029 teilweise befriedigt werden. Aktuellen Nachrichten zufolge soll das faltbare iPad, das Apple entwickelt, bereits 2029 vorgestellt werden, aber trotzdem wird das Produkt immer noch „von innen nach außen in der Form eines iPads gestaltet“ sein und kein echtes Mac-iPad-Hybridgerät sein.

Was die konkrete Hardware angeht, wird dieses MacBook Pro mit Touchscreen voraussichtlich noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Das neue Modell wird voraussichtlich mit Apples neuestem M6-Chip ausgestattet sein und ein OLED-Display verwenden, um die Anzeigewirkung und den Kontrast weiter zu verbessern. Bei den Modellen soll Apple das 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro neu gestalten und eine „Punch-Hole“-Frontkamera am oberen Bildschirmrand einführen. Anders als die bestehende „Bangs“-Lösung ähnelt das neue Design eher der „Smart Island“ auf dem iPhone und soll proaktive und verwandte Systeminformationen und Interaktion über einen ähnlichen Schnittstellenbereich ermöglichen.