Australiens Hypersonic Launch Systems startete am 27. Februar 2026 erfolgreich sein Hyperschallfahrzeug DART AE der neuen Generation von Wallops Island, Virginia, USA, und markierte damit einen wichtigen Meilenstein in der australischen Hyperschalltechnologie. Der Start erfolgte mit der HASTE-Trägerrakete von Rocket Lab. Als Höhepunkt der „Cassowary Vex“-Mission erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 8.

Obwohl dieser Start nicht der Erstflug eines australischen Hyperschallfahrzeugs ist, stellt er dennoch eine Reihe von Rekorden auf: DART AE ist das weltweit erste Hyperschallfahrzeug, das vollständig aus 3D-gedruckten Hochtemperaturlegierungen besteht, von einem luftatmenden SPARTAN-Scramjet-Triebwerk angetrieben wird und grünen Wasserstoff als Treibstoff nutzt.

Der Flug wird von der Defence Innovation Unit des US-Verteidigungsministeriums geleitet und zielt darauf ab, die Leistung von 3D-Drucktechnologie, Hochtemperaturmaterialien und autonomen Navigationssystemen in einer realen Hyperschallumgebung zu überprüfen. Die Flugtelemetriedaten werden mit vorsimulierten digitalen Modellen verglichen.

Gestartet vom Startplatz Rocket Lab 2 des Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) um 19:00 Uhr. Ortszeit Eastern Standard Time schickte der HASTE-Booster den 300 Kilogramm schweren DART AE auf eine suborbitale Flugbahn. Nach der Beschleunigung auf Mach 5 zündete der Scramjet in der oberen Atmosphäre.

Das Flugzeug erreichte schließlich die Zielgeschwindigkeit von Mach 8 und eine Höhe von etwa 26 Kilometern (16 Meilen) und legte eine Strecke von etwa 1.000 Kilometern (621 Meilen, 540 Seemeilen) zurück, bevor es im Atlantischen Ozean landete. Rocket Lab lieferte eine Live-Übertragung der Mission, aber auf Wunsch von Hypersonix wurde der Video-Feed vor der Trennung der Verkleidung und der Trennung zwischen den Bühnen unterbrochen.

Dr. Michael Smart, Mitbegründer von Hypersonix, ehemaliger NASA-Forscher und Lehrstuhlinhaber für Hyperschallantriebe an der University of Queensland, sagte: „Diese Mission ermöglichte es uns, das Antriebssystem, die Materialien und die Steuerungssysteme unter echten Hyperschallbedingungen zu testen. Bei diesen Geschwindigkeiten und Temperaturen können keine Flugdaten dies ersetzen. Die Ergebnisse werden direkt als Leitfaden für das Design zukünftiger Hyperschall-Kampffahrzeuge dienen.“