Ende letzten Monats ereignete sich auf dem Davidhulme Park Golf Course in Trafford, Greater Manchester, England, ein Unfall – der Boden stürzte in der Nähe des 13. Lochs ein und bildete ein Erdloch.Als Steve Hopkins, stellvertretender Greens-Superintendent, Reparaturen untersuchte, entdeckte er unerwartet einen viktorianischen Weinkeller, der seit etwa 120 Jahren versiegelt war.Zunächst verwechselte Hopkins den Einsturz des Bodens mit einem gewöhnlichen Dachrinnenversagen und bereitete sich darauf vor, einen kleinen Bagger für die routinemäßigen Reparaturen einzusetzen.
Doch als die Ausgrabungen weitergingen, tauchte plötzlich ein riesiges Loch im Boden auf, und ein Backsteinbogen und der Eingang zum unterirdischen Gang kamen zum Vorschein, und dann wurde der Weinkeller wieder aufgebaut.

Es wird berichtet, dass dieser Weinkeller zum Davehulme Manor gehört.Das Herrenhaus war seit der Zeit Heinrichs II. im 12. Jahrhundert im Besitz der Familie Hume. Nach dem Abriss im Jahr 1888 wurde der Weinkeller bis zum Bau des Golfplatzes an der ursprünglichen Stelle Anfang des 20. Jahrhunderts unter der Erde vergraben und geriet völlig in Vergessenheit.
Der Weinkeller ist ein relativ gut erhaltenes Ziegelgewölbe. Im Inneren wurden etwa 100 altmodische Weinflaschen gefunden, darunter Wein, Champagner und Portwein. Sie sind alle mundgeblasen und weisen offensichtliche viktorianische Handwerksmerkmale auf.
Leider sind alle Weinflaschen leer. Es wird vermutet, dass sie entweder vor dem Abriss des Herrenhauses geleert wurden oder dass die Flüssigkeit in den Flaschen altersbedingt vollständig verdunstet ist. Ansonsten schmeckt man den Geschmack, der über Hunderte von Jahren gelagert wurde, wirklich heraus.
Nachdem der Golfclub die Entdeckung in den sozialen Medien geteilt hatte, verbreitete sich das entsprechende Video schnell viral und erregte große Aufmerksamkeit bei Mitgliedern und der Öffentlichkeit. Derzeit ist der betroffene Bereich des Golfplatzes vorübergehend gesperrt und die Mitarbeiter arbeiten intensiv daran, den Boden zu befestigen. Gleichzeitig arbeiten sie mit lokalen Geschichtsexperten zusammen, um dieses wertvolle historische Relikt ordnungsgemäß zu schützen.
