Berichten zufolge bereitet Nvidia die Einführung einer neuen Version seiner Einstiegsgrafikkarte mit Blackwell-Architektur GeForce RTX 5050 vor. Die größte Änderung besteht darin, dass der Videospeicher von den vorhandenen 8 GB GDDR6 auf 9 GB GDDR7 aufgerüstet wird, während der Thermal Design Power Consumption (TDP) der gesamten Karte unverändert bei 130 W bleibt. Ein bekannter Tippgeber @kopite7kimi auf der sozialen Plattform

Die bestehende GeForce RTX 5050 nutzt 8 GB GDDR6-Speicher mit einer Rate von 20 Gbit/s. Bei einer Breite von 128 Bit beträgt die Speicherbandbreite etwa 320 GB/s. Die neue Version wird voraussichtlich drei GDDR7-Speicherchips mit einer Kapazität von 3 GB verwenden, sodass die Gesamtkapazität 9 GB beträgt und die Bitbreite auf 96 Bit reduziert wird. Obwohl die Busbitbreite verringert wurde, erhöht sich mit der Erhöhung der GDDR7-Rate auf 28 Gbit/s die Gesamtspeicherbandbreite auf etwa 336 GB/s, was einer Steigerung von etwa 5 % im Vergleich zum aktuellen Modell entspricht, während die Speicherkapazität um etwa 12,5 % zunimmt. Beim Kern wird Nvidia weiterhin auf den GPU-Kern GB206 zurückgreifen, der mit 2.560 CUDA-Kernen ausgestattet ist, was bedeutet, dass sich dieses Update hauptsächlich auf das Videospeicher-Subsystem und nicht auf die Recheneinheit selbst konzentriert.

Branchenanalysten glauben, dass der Schritt von NVIDIA eng mit der aktuellen Situation der Grafikspeicher-Lieferkette zusammenhängt. Vor dem Hintergrund des knappen Angebots an GDDR6-Videospeicher steigen die Kosten und die Schwierigkeit, weiterhin vier 2-GB-GDDR6-Chips für die RTX 5050 zu kaufen. Im Vergleich dazu kann der Einsatz von drei 3-GB-GDDR7-Modulen nicht nur die Anzahl der für eine einzelne Karte erforderlichen Grafikspeicherchips reduzieren, sondern auch besser zum Produktionskapazitätslayout der Speicherhersteller passen. Derzeit erhöhen große Speicherhersteller wie Samsung, Micron und SK Hynix ihre Investitionen in GDDR7-Produkte, während das Angebot an GDDR6 tendenziell schrumpft, was Maschinen- und GPU-Hersteller dazu zwingt, schneller auf die Grafikspeichertechnologie der neuen Generation umzusteigen. In einem solchen Umfeld ist für ein Massenprodukt wie die RTX 5050 die Anschaffung von drei 3 GB großen GDDR7-Videospeichern realistischer als die Sicherstellung einer stabilen Anzahl an GDDR6-Chips.
Während die Taipei International Computer Show (Computex 2026) näher rückt, geht die Branche allgemein davon aus, dass diese 9-GB-GDDR7-Version der GeForce RTX 5050 etwa zum Zeitpunkt der Ausstellung offiziell vorgestellt wird und damit ein neues Mitglied der NVIDIA RTX 50-Serie in der Mainstream-Einstiegspreisklasse hinzufügt. Nvidia hat noch keine offiziellen Angaben zum Startzeitpunkt und den konkreten Preisen der Karte gemacht, aber den Nachrichten zufolge ist die Aktualisierung der Speicherspezifikationen zur Erhöhung der Bandbreite und Kapazität bei Beibehaltung des gleichen Stromverbrauchs von 130 W zum Hauptverkaufsargument dieser neuen Version geworden.