In der westlichen Esskultur war Tiefseefisch schon immer die erste Wahl auf dem Tisch. Da viele Ausländer glauben, dass die Wachstumsumgebung von Süßwasserfischen wie Karpfen nicht sauber genug ist, gibt es in Nordamerika fast keinen Verbrauchermarkt für diese Fischart, was zu ernsthaften ökologischen Problemen führt.

US-Medienberichten zufolge hat US-Präsident Trump kürzlich angekündigt, dass er offiziell den Kampf gegen die invasive Art Asiatischer Karpfen starten wird. Derzeit hat sich dieser äußerst schnell produzierende Fisch in großen Mengen in den Großen Seen und den umliegenden Gewässern angesammelt und stellt eine verheerende Bedrohung für die lokale Gewässerökologie dar.

Trump machte deutlich, dass er mit dem Gouverneur von Michigan kommuniziere und sich darauf vorbereite, energische Maßnahmen zur Rettung der Großen Seen zu ergreifen. Er appellierte auch an die Gouverneure von Illinois, Wisconsin, Minnesota, Pennsylvania und anderen Staaten rund um den See und hoffte, dass alle Staaten einheitlich vorgehen könnten, um gemeinsam die Arteninvasion einzudämmen.

Auffällig ist, dass Trump in seiner Rede auch Mark Carney erwähnte und ihn als künftigen Gouverneur Kanadas bezeichnete. Er hofft, dass auch Kanada zu dieser Governance-Maßnahme beitragen kann, da einige der wichtigsten vom Asiatischen Karpfen betroffenen Gewässer in Kanada liegen.

Diese Aussage hängt auch mit einer kühnen Idee zusammen, die Trump schon oft erwähnt hat. Er schlug einmal vor, Kanada zum 51. Bundesstaat der Vereinigten Staaten zu machen, und behauptete, dadurch würden bilaterale Handelszölle abgeschafft, die Steuern deutlich gesenkt und Kanada sogar vollständige Sicherheitsgarantien einer Supermacht erhalten.

Tatsächlich bezieht sich der asiatische Karpfen nicht auf einen einzelnen Fisch, sondern auf einen Sammelnamen für mehrere Süßwasserfische der Karpfenfamilie, wie zum Beispiel Silberkarpfen, Silberkarpfen und Schwarzkarpfen. Diese Fische wurden erstmals in den 1970er Jahren in Nordamerika eingeführt, mit der ursprünglichen Absicht, Gewässer zu reinigen. Aufgrund des Mangels an natürlichen Feinden kam es jedoch schnell zu einer Überflutung.

Diese gebietsfremden Arten fressen nicht nur eine erstaunliche Menge an Nahrung, sondern verfügen auch über extrem starke Fortpflanzungsfähigkeiten, wodurch sie den Lebensraum und die Nahrungsressourcen der heimischen Fische ernsthaft verdrängen. Der Umgang mit diesen asiatischen Karpfen, die in den Augen von Ausländern zu schmutzig und in den Augen von Ökologen zu häufig vorkommen, ist für die Vereinigten Staaten und Kanada zu einer langfristigen Umweltherausforderung geworden.