PlayStation 6 und Xbox „Project Helix“ wurden noch nicht offiziell angekündigt, aber aufgrund zahlreicher Leaks haben wir bereits einen allgemeinen Überblick über deren Leistungsniveau. Digital Foundry, ein bekanntes Hardware-Analysemedium, sagte, dass die Konsole der nächsten Generation von Microsoft nach den vorliegenden Enthüllungen die leistungsstärkere der beiden sein werde, der Leistungsunterschied zwischen den beiden jedoch „keine praktische Bedeutung“ habe.
Im neuesten wöchentlichen Podcast führten diese bekannten technischen Experten der Branche eine vorläufige Analyse der durchgesickerten Spezifikationen der beiden Konsolen durch. Während der Überprüfung bemerkten sie, dass der Leistungsunterschied zwischen den beiden Konsolen „das tatsächliche Erlebnis nur sehr begrenzt verbessern kann“ und „im Wesentlichen bedeutungslos“ sei.

Im NeoGAF-Forum erklärte der bekannte AMD-Whistleblower Kepler_L2, dass im Gegensatz zu weit verbreiteten Missverständnissen die Leistungslücke zwischen PlayStation 6 und Xbox „Project Helix“ größer sein wird als die Lücke zwischen PlayStation 5 und Xbox Series Darüber hinaus ist die Cache-Kapazität der letzten Ebene um 140 % und die Speicherbandbreite um 20 % höher.
Kepler_L2 stimmt jedoch auch mit der Sichtweise von Digital Foundry überein. Er sagte: „Ich denke auch, dass eine solche Lücke nicht ausreicht, um einen störenden Erlebnisunterschied herbeizuführen. Es wird keine Situation geben, in der Magnus ein bestimmtes Spiel mit 60 Frames ausführen kann, während die PS6 nur mit 30 Frames laufen kann. Es wird auch keine Situation geben, in der ein bestimmtes Spiel Raytracing auf der Xbox aktivieren kann, die PS6 Raytracing jedoch überhaupt nicht unterstützen kann.“ Der Whistleblower prognostiziert, dass das Xbox-„Helix-Projekt“ nur die Ausführung von Spielen mit einer höheren nativen Auflösung oder die Verwendung etwas höherer Bildqualitätseinstellungen zulassen wird; In Anbetracht der Zukunft werden PSSR- und AMD FSR-Diamond-Superauflösungstechnologien in Spielen weit verbreitet sein, und dieser Unterschied hat eigentlich keine praktische Bedeutung.
Host-Preiskampf
Da der Leistungsvorteil von Xboxs „Project Helix“ keine große praktische Bedeutung hat, wird die Preisgestaltung von Konsolen der nächsten Generation mehr denn je über deren Markterfolg oder Misserfolg entscheiden. In dieser Hinsicht wird die Konsole von Microsoft vor einem viel größeren Dilemma stehen. Oliver McKenzie von Digital Foundry kommentierte: „Der neue Magnus-Chip von Xbox hat eine Die-Fläche von mehr als 400 Quadratmillimetern. Auch wenn ich denke, dass er ein Dual-Core-Design verwendet, ist diese Größe für einen Host-Chip ziemlich übertrieben. Die Chipgröße von PS6 scheint der von PS5 Pro ähnlich zu sein. Es handelt sich um eine kompakte monolithische Einzelchip-Lösung, daher werden die Produktionskosten aus Sicht des Chips selbst natürlich niedriger sein.“
Aufgrund der hohen Materialkosten dürfte diese Konsole teurer sein als die PlayStation 6, was ihre Marktattraktivität zweifellos einschränken wird – insbesondere unter der Voraussetzung, dass der Leistungsvorteil des Xbox „Helix Plan“ keine praktische Bedeutung hat (obwohl seine Leistung im Vergleich zur Xbox Series X immer noch deutlich verbessert wird).
Derzeit gibt es keine offiziell bestätigten Details zu den Spezifikationen von PlayStation 6 und Xbox „Project Helix“. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir auf der Grundlage der vorhandenen Informationen nur vernünftige Spekulationen anstellen. Aber vielleicht müssen wir nicht allzu lange warten, um mehr über die Konsolen der nächsten Generation von Sony und Microsoft zu erfahren. Beide Konsolen streben derzeit eine Veröffentlichung im Jahr 2027 an (besonders bei der PlayStation 6 sind die Kosten für die Verzögerung der Veröffentlichung höher als die zusätzlichen Kosten für die Bezahlung des Speichers), sodass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir wissen, welche neuen Erfahrungen uns der Konsolenspielbereich der nächsten Generation bringen wird.