Laut zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen hat OpenAI einen neuen Verantwortlichen für die Koordinierung seines Rechenleistungsplans „Stargate“ ernannt, nachdem beschlossen wurde, mehr KI-Server von großen Cloud-Dienstleistern zu mieten, anstatt eigene Rechenzentren zu bauen. Im Rahmen dieser Neuorganisation hat OpenAI sein Recheninfrastrukturgeschäft in drei Teams aufgeteilt: Sie sind für die technische Gestaltung des von OpenAI genutzten Rechenzentrums, die kommerzielle Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Cloud-Service-Providern und Chip-Unternehmen sowie die Betriebsführung der von OpenAI genutzten Einrichtungen vor Ort verantwortlich.

Nach dieser Anpassung steht die neue Leitung des „Stargate“-Projekts fest.
Obwohl „Stargate“ ursprünglich der Name des OpenAI-Projekts zum Aufbau eines Rechenzentrums in Zusammenarbeit mit Oracle und SoftBank war, wurde der Name nun zur Gesamtstrategie von OpenAI erweitert, um in den nächsten Jahren Serverkapazitäten im Gigawatt-Bereich einzuführen.
OpenAI befindet sich in einem harten Technologiewettbewerb mit Konkurrenten wie Anthropic und Google, aber seine Geschäftsausweitung und sein technologischer Fortschritt werden auch durch die Größe der verfügbaren Server begrenzt. Das Unternehmen rechnet damit, bis 2030 bis zu 665 Milliarden US-Dollar in Cloud-Server zu investieren.
Große KI-Entwickler und Cloud-Dienstanbieter, darunter Microsoft und Anthropic, haben kürzlich ihre Bemühungen verstärkt, den Standort hochwertiger Rechenzentren zu kontrollieren oder Servermietverträge mit anderen Cloud-Dienstanbietern abzuschließen.
Während sich das OpenAI-Infrastrukturmanagement anpasst, hat auch sein Konkurrent Anthropic in den letzten Monaten stillschweigend sein Rechenzentrumsteam verstärkt.
Innerhalb von OpenAI ist der ehemalige Intel-Manager Sachin Karty, der Ende November letzten Jahres zum Infrastrukturdirektor ernannt wurde, nun für die Koordinierung der Stargate-bezogenen Teams verantwortlich.
Zuvor berichteten viele relevante Führungskräfte direkt an OpenAI-Präsident Greg Brockman, und das Team war hauptsächlich nach Projekten und nicht nach Funktionen organisiert. Eines der ursprünglichen Teams war für die Förderung des selbst erstellten Rechenzentrumsplans von OpenAI verantwortlich.
Da sich der strategische Fokus des Unternehmens jedoch auf die Vermietung von Cloud-Servern verlagert, sind die Pläne zum Aufbau eigener Rechenzentren zuletzt in den Hintergrund gerückt.
Cardi sagte in der Erklärung: „Die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz wächst rasant, und unser Rechenleistungsteam hat ein starkes Ökosystem rund um Cloud-Plattformen, Chips und Infrastruktur aufgebaut, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Der aktuelle Fortschritt ist bemerkenswert, und ich freue mich auch darauf, den Aufbau relevanter Systeme weiterhin voranzutreiben, damit KI-Durchbrüche mehr Menschen auf der ganzen Welt zugute kommen können.“