Die Hardware-Hürde für den Einstieg in PC-Spiele wird immer höher, doch für Gamer gibt es einen kleinen Trost: Immer mehr Menschen greifen zu Konsolen als erschwingliche Alternative. Die PC-Preise bleiben hoch, die Speicherknappheit wird voraussichtlich bis 2026 oder sogar 2027 anhalten und der Umsatzrückgang ist eine ausgemachte Sache: Die neuesten Daten von Amazon in den USA zeigen, dass die CPU-Verkäufe im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 um 47 % eingebrochen sind.
Die Speicherpreise sind vor einigen Monaten in die Höhe geschossen, bei einigen Modellen hat sich der Preis verdreifacht oder vervierfacht. 32 GB DDR5-Speicher kosteten früher weniger als 100 Euro, heute sind es 300 bis 400 Euro (ca. 2.350 bis 3.150 Yuan RMB). Dies ist nicht einmal das schnellste Modell – tatsächlich verkaufen sich die regulären CL40-Module mit 5600–6000 MHz am schnellsten. Der Bedarf der KI-Industrie an Speicher übersteigt die vorhandenen Liefer- und Produktionskapazitäten bei weitem, was zu schwerwiegenden Engpässen führt.

Davon betroffen ist, dass die PC-Lieferungen im Jahr 2026 voraussichtlich um mehr als 10 % zurückgehen werden und die Verkaufsdaten von Amazon intuitiver sind. Laut einem 3DCenter-Bericht gingen die CPU-Verkäufe im ersten Quartal 2026 (hauptsächlich Februar) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark um 47 % zurück.
Konkret lag der Absatz im Januar 2026 bei 26.100 Einheiten, im Dezember 2025 bei 44.400 Einheiten und im November und Oktober 2025 jeweils zwischen 60.000 und 70.000 Einheiten. Der höchste wöchentliche Verkauf in der Geschichte erfolgte im Juni 2025 mit 118.929 Einheiten. Die Daten stammen aus den wöchentlichen Verkaufsinformationen von Mindfactory und Amazon, die von TechEpiphany auf der Plattform veröffentlicht wurden.
Das Gleiche gilt übrigens auch für heimische Grafikkarten. Es wurde bereits berichtet, dass Grafikkarten aller Marken im Februar im Vergleich zum Januar um etwa 59 % gegenüber dem Vormonat zurückgingen, und im Vergleich zum Vorjahresrückgang von etwa 42 % im Februar 2025 war ein offensichtlich starker Rückgang zu verzeichnen.

Die spezifischen Statistiken lauten wie folgt:
In diesem statistischen Zeitraum verkaufte Amazon in den USA insgesamt 25.700 Prozessoren. AMD lag mit einem Anteil von 86,1 % weit vorne und verkaufte rund 23.000 Einheiten zu einem Durchschnittspreis von 281 US-Dollar (ca. 2.000 RMB); Intel verkaufte 2.700 Einheiten zu einem Durchschnittspreis von 313 US-Dollar (ca. 2.250 RMB). Selbst in einem so schwierigen Marktumfeld bleibt die Marktposition von AMD solide.
Die Veränderungen in der Vertriebsstruktur sind eine Überlegung wert: Auf die AM4-Plattform entfielen 39 % und auf AM5 47,2 %, was zeigt, dass die alte Plattform mit der neuen aufschließt. Überraschenderweise rangiert der Einstiegsprozessor Ryzen 5 5500 an der Spitze der Bestsellerliste – in einer Zeit, in der Speicher knapp ist und die Maschinenpreise hoch sind, sind Verbraucher eher geneigt, Geld zu sparen. Gleichzeitig ist das High-End-Modell Ryzen 7 9800X3D immer noch stark und hält mit 4.000 verkauften Einheiten mit den 5.500 Einheiten Schritt.
Knapp dahinter folgten der Ryzen 7 7800X3D und der Ryzen 7 5800XT mit jeweils rund 2.000 verkauften Einheiten. Zu den 1.000 verkauften Modellen gehören Ryzen 5600, Ryzen 5 9600X, Ryzen 5 7600X und Ryzen 9 9950X3D. Im Intel-Lager wurden vom Core Ultra 7 265K und vom Core Ultra 9 285K jeweils etwa 500 Einheiten verkauft.