Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. fordert Krankenhäuser auf, seine überarbeitete Mahlzeitenpyramide zu übernehmen, um die den Patienten servierten Menüs neu zu gestalten, gaben US-Aufsichtsbehörden am Montag bekannt. Die Centers for Medicare and Medicaid Services haben ein Memo an Krankenhäuser herausgegeben, in dem sie Beschränkungen für hochverarbeitete Lebensmitteloptionen für Patienten fordern, obwohl es derzeit keine formelle Definition dafür gibt, welche Lebensmittel genau unter dieses Konzept fallen.

Im Gegensatz dazu möchte die Behörde, dass Krankenhäuser schrittweise auf die Ausgabe von Vollkornnahrung umsteigen, zuckerhaltige Getränke eliminieren und sicherstellen, dass Mahlzeiten weniger als 10 Gramm zugesetzten Zucker enthalten.
Beispiele für Menüersatz im Memo sind: Haferflocken mit Beeren anstelle von Frühstücksflocken, Naturjoghurt anstelle von gesüßtem aromatisiertem Joghurt und frisch zubereitetes mageres Protein anstelle von Wurstwaren. Das Memo empfiehlt außerdem, Patienten, die sich von einer Operation erholen, Alternativen wie Saft ohne Zuckerzusatz oder Gelee mit niedrigem Zuckergehalt anzubieten.
Die von der Trump-Regierung im Januar dieses Jahres veröffentlichten neuen Ernährungsrichtlinien betonen, dass man mehr Obst, Gemüse, gesunde Fette und Proteine konsumieren und den zugesetzten Zucker reduzieren sollte. Die alle fünf Jahre aktualisierten Ernährungsrichtlinien für Amerikaner bieten der Bundesregierung Leitlinien für den Einkauf von Mahlzeiten für Militärangehörige, Schulkinder und Gefängnisinsassen. Obwohl die Regierung Krankenhausmahlzeiten nicht direkt kauft, sind die medizinischen Programme des Bundes immer noch eine wichtige Einnahmequelle für Krankenhäuser.