IBM hat sich bereit erklärt, 17 Millionen US-Dollar zu zahlen, um eine Untersuchung der US-Regierung zu den Diversitäts-, Gerechtigkeits- und Inklusionspraktiken des Unternehmens abzuschließen, gegen die die US-Regierung während Trumps zweiter Amtszeit hart vorgegangen ist. Der Vergleich stellt die erste Lösung einer Initiative namens „Civil Rights Fraud Initiative“ dar, die letztes Jahr vom US-Justizministerium ins Leben gerufen wurde, um zivile Betrugsbekämpfungsgesetze zur Bekämpfung von Diversitäts- und Inklusionsrichtlinien einzusetzen.

Trump hat die Praktiken der „freien Bildung“ öffentlicher und privater Organisationen – von Regierungsbehörden bis hin zu privaten Universitäten – ins Visier genommen, die laut Bürgerrechtlern dazu beitragen, historische Ungleichheiten für marginalisierte Gruppen wie Frauen und Minderheiten zu beseitigen.

In der Vergleichsvereinbarung des Justizministeriums mit IBM behauptete die US-Regierung, dass die Praktiken von IBM den Einsatz von „Diversity Adjustern“ beinhalteten, um „die Bonusvergütung an das Erreichen demografischer Ziele zu knüpfen“.

In der Vergleichsvereinbarung hieß es außerdem, dass IBM eine Reihe von Programmen und Richtlinien eingestellt oder geändert habe, das Unternehmen jedoch jegliches rechtswidrige Verhalten bestritten habe.

„Diese Vereinbarung ist weder ein Eingeständnis der Haftung von IBM noch ein Eingeständnis der Vereinigten Staaten, dass ihre Ansprüche keiner ausreichenden Grundlage entbehren“, heißt es in der Vereinbarung.

Das Weiße Haus ist der Ansicht, dass DEI anti-utilitaristisch ist und Gruppen wie Weiße und Männer diskriminiert. Trump hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, die Auftragnehmer und Subunternehmer des Bundes verpflichtet, DEI abzuschaffen.

Viele US-Unternehmen haben im Zuge von Trumps Anordnung ihre Diversitätsrichtlinien zurückgefahren oder geändert.