Einschätzungen des US-Geheimdienstes deuten darauf hin, dass der Iran immer noch über Tausende ballistischer Raketen verfügt, was direkt den Behauptungen widerspricht, dass wochenlange gemeinsame Militärschläge der USA und Israels die strategischen Fähigkeiten Irans erheblich geschwächt hätten.

Beamte, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut sind, sagen, dass Teherans Raketenkapazitäten von einem riesigen Netzwerk gehärteter unterirdischer Lagereinrichtungen profitieren, die seine mobilen Trägerraketen während wochenlanger US-amerikanischer und israelischer Luftangriffe weitgehend vor der Zerstörung geschützt haben.

Sie sagen, der Iran besitze immer noch Tausende von ballistischen Kurz- und Mittelstreckenraketen, die aus Verstecken gezogen oder aus unterirdischen Einrichtungen geborgen werden könnten. Diese Einschätzung steht im Widerspruch zu Behauptungen von US-Beamten, dass mehr als die Hälfte der iranischen Raketenwerfer „zerstört, beschädigt oder unter der Erde eingeschlossen“ seien.

Unterdessen sagten israelische Beamte, dass sich die israelischen Luftangriffe während des fünfwöchigen Konflikts auf die Blockierung iranischer Raketenabschusstunnel konzentriert hätten, aber „die Basis selbst schwer zu zerstören“ sei. Sie enthüllten, dass der Iran vor dem Krieg über etwa 2.500 Mittelstreckenraketen verfügte und immer noch über 1.000 verfügt.