Der Dieselmotorenhersteller Cummins einigte sich mit dem US-Justizministerium auf eine Einigung und stimmte grundsätzlich der Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 1,675 Milliarden US-Dollar zu, wenn die Gegenpartei den Fall zurückzog. Die Vergleichsvereinbarung wird nächsten Monat nach Genehmigung durch das Gericht bekannt gegeben. Das Justizministerium und das California Air Resources Board (CARB) reichten eine Klage gegen Cummins wegen Betrugs mit Schadstoffemissionen ein, an dem fast eine Million Motoren beteiligt waren. Die beteiligten Modelle lassen sich auf die Pickup-Trucks Ram (Dodge T-Rex) 2500 und 3500 aus dem Jahr 2013 zurückverfolgen, und die Täuschung wurde bei 23 Modellen fortgesetzt.

Die Anklage führte aus, dass Cummins eine sogenannte „Abschaltvorrichtung“ am Motor installiert habe, um Sensoren zur Fahrzeugemissionserkennung und Bordcomputer zu täuschen oder zu umgehen. Nach vorläufiger Einschätzung könnte der Ausstoß von Tausenden Tonnen Stickoxiden überschritten worden sein. Da bezahlbarer Wohnraum näher an stark befahrenen Autobahnen liegt, sind diese schädlichen Schadstoffe für gefährdete Gruppen am schädlichsten. Das Justizministerium schlug einen Schlag und stellte den Rekord für die höchste Geldbuße in der Automobilindustrie und die zweithöchste Geldbuße im Umweltschutzbereich auf.

Es ist zu beachten, dass es sich bei den 1,675 Milliarden US-Dollar lediglich um eine Geldstrafe handelt und die Kosten für den Rückruf und den Austausch von Motorsoftware und -hardware von den Beklagten selbst getragen werden müssen. Cummins kündigte an, im vierten Quartal 2 Milliarden US-Dollar für die Beilegung von Bußgeldern und Ansprüchen bereitzustellen; In der ersten Hälfte des nächsten Jahres werden weitere 1,93 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, um die Rückrufkosten für Großkunden zu decken, darunter die Lkw-Hersteller PACCAR und Mercedes-Benz Trucks.

Der bisherige aufsehenerregende Volkswagen-Abgasskandal hatte zu horrenden Bußgeldern in Höhe von 1,45 Milliarden US-Dollar geführt, doch zivil- und strafrechtliche Klagen wegen Abgasbetrugs kosteten Volkswagen mindestens 20 Milliarden US-Dollar.

Darüber hinaus kündigte Volkswagen an, dass der aktuelle Golf GTI Mitte 2024 ein mittelfristiges Facelift erhalten wird und der rein elektrische GTI im Jahr 2026 auf den Markt kommen soll.

Der Golf der ersten Generation (MK1) wurde 1975 geboren. Bis zur achten Generation wurden 35 Millionen Einheiten verkauft, darunter 2,8 Millionen GTI-Sportmodelle.

Einige Leute spekulieren, dass der rein elektrische GTI der ersten Generation vom rein elektrischen Modell ID2 von Volkswagen abgeleitet sein könnte. Wie der rein elektrische Polo basiert er auf der MEBEntry-Frontantriebsplattform und wird bis 2028 zur SSP-Plattform weiterentwickelt.