David Sacks, Berater des Präsidenten der Vereinigten Staaten für Wissenschafts- und Technologiepolitik, warnte kürzlich in einem Interview:Der Abstand zwischen China und den Vereinigten Staaten im Bereich des KI-Chip-Designs hat sich auf nur noch 1,5 bis 2 Jahre verringert.Sachs sagte, dass Huawei in der GPU-Produktion zwar noch immer eingeschränkt sei, das Unternehmen jedoch sehr schnell aufhole und sich höchstwahrscheinlich zu einem Hardware-Lieferanten entwickeln werde, der auf dem Weltmarkt in Zukunft nicht ignoriert werden dürfe.

Er prognostizierte, dass Huawei bald mit dem Export von KI-Chips beginnen könnte, was einen harten Wettbewerb um die Vorherrschaft im globalen Technologie-Stack auslösen würde.

In der Branche ist es allgemein anerkannt, dass viele KI-Workloads nicht die modernste Hardware erfordern. Wenn Huawei leistungsstarke Produkte zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen anbieten kann, wird dies eine erhebliche Herausforderung für Nvidia und AMD darstellen.

Berichten zufolgeHuawei plant, die Produktion seines Flaggschiff-KI-Chips Ascend 910C auf etwa 600.000 Einheiten im Jahr 2026 zu verdoppeln.

Huawei plant, in diesem Jahr etwa 750.000 950PR-Chips der neuen Generation auszuliefern. Das Unternehmen hat mit dem Versand von Mustern an Kunden begonnen und wird voraussichtlich im April mit der Massenproduktion beginnen.

Gleichzeitig kritisierte Sacks die aktuelle US-Exportkontrollpolitik. Sacks ist der Ansicht, dass der Verkauf an AIA nicht eingeschränkt werden sollte, da dies den Wettbewerbern sonst die Möglichkeit gäbe, Marktanteile auszubauen.

Auch Nvidia-Chef Jensen Huang hat immer wieder Bedenken hinsichtlich der Exportkontrollen geäußert. Im März dieses Jahres gab er widerwillig zu, dass die anhaltende Verschärfung der Exportkontrollen durch die USA dazu geführt hatte, dass Nvidias Anteil am chinesischen Markt für High-End-KI-Chips direkt von 95 % auf Null gesunken war.

Huang Renxun warnte, dass ein Verbot Chinas, amerikanische KI-Chips zu beziehen, dazu führen würde, dass die Vereinigten Staaten die Hälfte der weltweiten KI-Entwicklerressourcen verlieren würden, was auf lange Sicht schädlicher für die Vereinigten Staaten wäre.