Das seit langem bestehende Problem der hohen Kosten beim Vertrieb physischer Nintendo Switch2-Spiele steht möglicherweise vor einer großen Wende. Im neuesten Video des bekannten Bloggers Spawn Wave fand er durch eine vergleichende Analyse der beiden Spielkassettenchips wichtige Hinweise, die darauf hindeuten könnten, dass Kassetten mit kleinerer Kapazität im Begriff sind, populär zu werden.

In dem Video hat Spawn Wave die physischen Patronenchips von „Mario Kart: World“ und dem Indie-Spiel „Secret: Secret of the Universe“ zerlegt und verglichen. Die Analyse zeigt, dass das „G?“ Der Code auf dem Chip stellt höchstwahrscheinlich die Speicherkapazität dar: G6 entspricht 64 GB (2⁶=64) und G4 entspricht 16 GB (2⁴=16).
Wenn diese Spekulation wahr ist, bedeutet das, dass Nintendo ein flexibleres System für die Kassettenkapazität für Switch 2 einführt, das es den Herausgebern ermöglicht, geeignete Spezifikationen basierend auf der tatsächlichen Größe des Spiels auszuwählen, anstatt „eine Einheitsgröße für alle“ zu verwenden.

Seit dem Start von Switch 2 ist die Veröffentlichungsform physischer Spiele umstritten. Zunächst standen nur zwei Optionen zur Verfügung:
64 GB Vollspielkarte:Die Herstellungskosten sind höher und liegen Berichten zufolge bei etwa 16 US-Dollar pro Einheit
Spielschlüsselkarte (Schlüsselkarte herunterladen):Die Box enthält keine Spieldaten, es wird lediglich ein Download-Code mitgeliefert.

Aufgrund der hohen Kosten für 64-GB-Kassetten sind viele kleine und mittelgroße Spiele und unabhängige Werke gezwungen, in Form von Game Key Cards herauszubringen, was dazu führt, dass Spieler zunehmend unzufrieden damit werden, „für den Kauf einer leeren Schachtel einen hohen Preis zu zahlen“. Mitte 2025 werden mehrere Spiele von Drittanbietern, darunter „Street Fighter 6“ und „Twin Shadow Wonderland“, in Form von Key Cards veröffentlicht, was die Diskussion weiter intensiviert.

Bisher hat Nintendo keine offizielle Stellungnahme zur Bedeutung des Chipcodes oder der neuen Patronenspezifikationen veröffentlicht. Doch Rückmeldungen und Leaks von Verlagen haben gezeigt, dass diese Richtung aktiv verfolgt wird.