Meta gab am Dienstag bekannt, dass es im Rahmen einer erweiterten Vereinbarung mit dem Chipdesign-Unternehmen Broadcom zusammenarbeiten wird, um gemeinsam mehrere Generationen kundenspezifischer Prozessoren für künstliche Intelligenz herzustellen. Der Social-Media-Riese baut schnell Rechenleistung aus, um die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz in seinen Apps zu unterstützen.

Der am Dienstag angekündigte Deal verlängert die Partnerschaft bis 2029 und beinhaltet eine anfängliche Zusage von mehr als 1 Gigawatt Rechenleistung, genug, um durchschnittlich etwa 750.000 US-Haushalte mit Strom zu versorgen.
Die beiden Parteien sagten in einer gemeinsamen Erklärung, dass Chen Fuyang, CEO von Broadcom, im Rahmen der Vereinbarung den Vorstand von Meta verlassen und Berater für die Strategie des Unternehmens für kundenspezifische Chips werden werde.
Da künstliche Intelligenz zu einem Anstieg der Computernachfrage führt, entwickeln große Technologieunternehmen wie Meta, Google und Amazon ihre eigenen Chips, um ihre Abhängigkeit von den teuren Prozessoren von Nvidia zu verringern.
Der Boom bei maßgeschneiderten Chips hat Broadcom zu einem der größten Gewinner der generativen künstlichen Intelligenz gemacht. Das Unternehmen arbeitet mit Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Prozessoren zu entwickeln und Infrastruktursoftware bereitzustellen.
Mark Zuckerberg, CEO von Meta, sagte, die Partnerschaft werde dazu beitragen, „die riesige Computerinfrastruktur aufzubauen, die wir brauchen, um Milliarden von Menschen mit persönlicher Superintelligenz zu versorgen.“
Das Unternehmen stellte letzten Monat eine Roadmap für vier neue Chips vor und sagte, die erste Kapazitätspartnerschaft mit Broadcom sei die „erste Phase der laufenden Multi-Gigawatt-Einführung“.
Die Ethernet-Technologie von Broadcom wird auch verwendet, um Metas schnell wachsenden Cluster von Computern mit künstlicher Intelligenz zu verbinden.
Darüber hinaus gab Meta am Dienstag bekannt, dass Tracy Travis, die seit 2020 als Direktorin des Unternehmens fungiert, sich auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens nicht zur Wiederwahl stellen wird.