Der Arbeitskonflikt bei Samsung Electronics verschärft sich weiter, die Gewerkschaft droht eindeutig mit einem 18-tägigen Großstreik vom 21. Mai bis 7. Juni. Die Kernforderung besteht darin, 15 % des jährlichen Betriebsgewinns des Unternehmens als Mitarbeiterprämien zu erhalten, insgesamt etwa 30 Milliarden US-Dollar.Dieser Streik ist kein vorübergehender Schritt, sondern ein konzentrierter Ausbruch langfristiger Unzufriedenheit mit der Gehalts- und Gewinnverteilung unter den Samsung-Mitarbeitern vor dem Hintergrund des explosionsartigen Wachstums der Unternehmensleistung. Sobald es umgesetzt wird, wird es der größte und längste Streik in der Geschichte von Samsung sein.
Direkter Auslöser dieses Arbeitskonflikts war die „explodierende“ Leistung von Samsung im ersten Quartal 2026.
Das Unternehmen geht davon aus, dass der Umsatz im ersten Quartal 133 Billionen Won und der Betriebsgewinn 57,2 Billionen Won erreichen wird, was einem Anstieg von etwa 700 % gegenüber dem Vorjahr und einem Anstieg von mehr als 180 % gegenüber dem Vormonat entspricht. Die Gewinnspanne übersteigt die Markterwartungen bei weitem und das Geschäft mit Speicherchips ist zur Hauptgewinnquelle geworden.

Viele Institutionen gehen davon aus, dass Samsungs Betriebsgewinn für das Gesamtjahr im Jahr 2026 voraussichtlich 327 Billionen Won übersteigen und im Jahr 2027 weiter auf 488 Billionen Won steigen könnte. Es wird erwartet, dass Samsung Nvidia überholt und zum profitabelsten Unternehmen der Welt wird.
Die Mitarbeiter glauben, dass, wenn das Unternehmen viel Geld verdient, sein Gehalt und seine Sozialleistungen nicht gleichzeitig verbessert wurden und dass der Verteilungsmechanismus offensichtlich unfair ist.
Tatsächlich häufen sich die Arbeitskonflikte bei Samsung seit vielen Jahren. Im Jahr 2025 brachen die Mitarbeiter einen 50-Jahres-Rekord und traten in den Streik, der jedoch nur drei Tage dauerte und das Problem nicht grundsätzlich gelöst wurde.
Diesmal hat die Gewerkschaft die Aktion auf 18 Tage ausgeweitet, und die vorherige Streikabstimmung wurde von mehr als 90 % der Arbeitnehmer unterstützt. Der Entschluss zum Streik ist sehr fest.
Neben der Forderung nach einer Gewinnbeteiligung von 15 % hofft die Gewerkschaft auch auf eine Erhöhung der Grundlöhne, eine Optimierung der Bonusabrechnungsregeln und eine Änderung der derzeitigen Situation des Unternehmens, in Spitzengewinnzeiten zu geizig mit den Mitarbeitern umzugehen.
Diese Angelegenheit betrifft nicht nur Samsung selbst, sondern erregt auch bei seinen Mitbewerbern große Aufmerksamkeit. Viele befreundete Unternehmen haben sogar eine abwartende Haltung. Sobald Samsung die Produktion einstellt, dürften die Speicherpreise weiter steigen, und auch befreundete Unternehmen können die Chance nutzen, weitere Marktaufträge zu ergattern.