Kürzlich veröffentlichte die BMW Group weltweite Auslieferungsdaten für das erste Quartal 2026. Ihr weltweit größter Einzelmarkt, China, entwickelte sich schwach: Im ersten Quartal wurden in China nur 144.000 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem starken Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.Gemessen an der globalen Gesamtleistung lieferten die drei großen Marken von BMW im ersten Quartal insgesamt 565.700 Fahrzeuge aus, was einem Rückgang von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz der Schwäche auf dem chinesischen und amerikanischen Markt war die Gesamtleistung von BMW immer noch besser als die großer Wettbewerber wie Mercedes-Benz und Audi.
Der regionale Markt zeigte eine deutliche Differenzierung, wobei Europa mit 236.400 ausgelieferten Fahrzeugen zum zentralen Wachstumsmotor wurde, was einer Steigerung von 3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, wobei der deutsche Inlandsmarkt um 10,7 % zulegte.
Auf dem amerikanischen Markt wurden 109.600 Fahrzeuge ausgeliefert, 4 % weniger als im Vorjahr. Aufgrund der Streichung der Subventionen für Elektrofahrzeuge auf dem amerikanischen Markt ging die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen deutlich zurück.

Ebenso uneinheitlich ist die Leistung auf Markenebene.
Die Kernmarke BMW lieferte 496.100 Einheiten aus, ein Rückgang von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr; der Hochleistungs-M-Zug lieferte 47.500 Einheiten aus, ein Rückgang von 5,9 % gegenüber dem Vorjahr; Rolls-Royce lieferte 1.271 Einheiten aus, ein Rückgang von 4,2 % gegenüber dem Vorjahr.%.
Lediglich die Marke MINI wuchs gegen den Trend und lieferte im ersten Quartal 68.400 Fahrzeuge aus, was einer Steigerung von 5,9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und fünf Quartale in Folge ein Umsatzwachstum erzielte.
Der Elektrifizierungswandel führt zu einer regionalen Polarisierung.

Weltweit wurden im ersten Quartal 87.500 reine Elektromodelle ausgeliefert, ein Rückgang von 20,1 % gegenüber dem Vorjahr.
Auf dem europäischen Markt stiegen die Neubestellungen für reine Elektrofahrzeuge aufgrund der starken Nachfrage nach dem Modell iX3 der neuen Generation im Jahresvergleich um rund 40 %.
Die schwache Förderung der Elektrifizierung auf dem chinesischen und amerikanischen Markt ist zu einem Schlüsselfaktor geworden, der die gesamte Elektrifizierungsleistung des Konzerns beeinträchtigt.
Angesichts des zunehmend härteren Wettbewerbs auf dem chinesischen Markt und der Branchenveränderungen in den Bereichen Elektrifizierung und Intelligenz beschleunigt BMW derzeit umfassend seine Produktoffensive und sein strategisches Lokalisierungslayout.