Kürzlich zeigten diese Woche von Gallup veröffentlichte Umfragedaten, dass die Hälfte der amerikanischen Arbeitnehmer derzeit zumindest „gelegentlich“ bei der Arbeit künstliche Intelligenz nutzt. Dies ist ein Anstieg gegenüber 46 % im Vorquartal und damit die höchste Rate der KI-Nutzung am Arbeitsplatz, die das Unternehmen verzeichnet hat.


Laut CNMO stieg bei den häufigeren Nutzergruppen der Anteil der Mitarbeiter, die künstliche Intelligenz täglich nutzen, von 12 % auf 13 %, und auch der Anteil der Mitarbeiter, die künstliche Intelligenz mehrmals pro Woche nutzen, stieg von 26 % auf 28 %. Die im Februar durchgeführte Umfrage unter mehr als 23.700 US-amerikanischen Mitarbeitern ergab, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz weiter zunimmt und strukturelle Veränderungen innerhalb von Organisationen auslöst.

Die Umfrage ergab, dass 41 % der Arbeitnehmer angaben, dass ihre Arbeitgeber begonnen hätten, KI intern zur Verbesserung organisatorischer Abläufe einzusetzen, aber nur 26 % gaben an, dass ihre Arbeitgeber klare Pläne für die Integration von KI in bestehende Abläufe kommuniziert hätten. Dies spiegelt eine weitere aktuelle Gallup-Umfrage wider, die ergab, dass fast ein Viertel der befragten Mitarbeiter nicht wussten, ob ihr Arbeitgeber unternehmensweite KI-Tools eingesetzt hatte. Diese Kommunikationslücke zwischen oben und unten kann, wenn sie in Situationen auftritt, in denen Arbeitgeber aktiv Tools für künstliche Intelligenz einführen, die Produktivitätsvorteile untergraben, die diese Tools bringen sollen.

Insbesondere bei Unternehmen, die begonnen haben, KI aktiv zu nutzen und diese Botschaft den Mitarbeitern klar kommuniziert haben, stellte die Umfrage einige interne Umstrukturierungen fest: 27 % der Befragten gaben an, dass das Unternehmen in letzter Zeit erhebliche Änderungen bei der Anzahl der Mitarbeiter vorgenommen hat. Unter den Unternehmen, die KI noch nicht eingeführt haben, sind es 17 %. Zu diesen Veränderungen zählen sowohl positive Einstellungssteigerungen als auch negative Entlassungen.

Am stärksten ausgeprägt ist dieser Wandel bei kleinen und mittleren Unternehmen. Beispielsweise gaben 39 % der Befragten in Unternehmen mit 25–499 Mitarbeitern, die KI eingeführt haben, an, dass ihre Arbeitgeber mehr Arbeitnehmer einstellen, während 17 % sagten, dass ihre Arbeitgeber mehr Menschen entlassen. Dies steht im Vergleich zu 32 % bzw. 14 % der Befragten, die für Unternehmen arbeiten, die noch keine KI eingeführt haben.


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Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Umfrage betrifft die tatsächlichen Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die täglichen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter. Zwei Drittel der Befragten sagten, dass die Technologie ihre Arbeitseffizienz verbessert habe, aber 12 % waren fest davon überzeugt, dass künstliche Intelligenz „die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird, verändert hat“. Mit anderen Worten: Arbeitnehmer nutzen KI im Wesentlichen, um ihre üblichen Aufgaben schneller zu erledigen.

Ein aktueller Bericht des Softwareunternehmens WalkMe ergab jedoch, dass der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz tatsächlich zu viel Zeitverschwendung führt. Während KI-Tools für Unternehmen häufig darauf ausgelegt sind, Mitarbeitern dabei zu helfen, Routineaufgaben zu reduzieren, damit sie sich auf wirkungsvollere, kognitiv anspruchsvollere Arbeiten konzentrieren können.

WalkMe-Daten zeigen, dass mittlerweile viel Arbeitszeit darauf verwendet wird, diese Tools zum Laufen zu bringen. Viele Mitarbeiter verbringen beispielsweise jede Woche Zeit damit, Daten von einem Tool zu einem anderen zu übertragen oder Eingabeaufforderungen wiederholt zu optimieren, um die gewünschte Ausgabe zu erzielen. Wenn man all diese verstreute Zeit zusammenzählt, verschwenden Arbeitnehmer, die KI nutzen, durchschnittlich 7,9 Stunden pro Woche (geschätzt), was etwa 51 Arbeitstagen pro Jahr entspricht.