Laut Bloomberg befindet sich BYD in Gesprächen über den Beitritt zu einer europäischen Auto-Lobbygruppe. Dieser Schritt würde dem Unternehmen eine Stimme in Europa geben, wo es mit Einfuhrzöllen auf Elektrofahrzeuge konfrontiert ist. Auf Nachfrage von Bloomberg bestätigte ein Sprecher der European Automobile Manufacturers Association (ACEA), dass BYD einen Antrag auf Beitritt zum Verband gestellt habe. Der Sprecher sagte außerdem, dass über die Mitgliedschaft von BYD noch keine Entscheidung getroffen worden sei.

Im Erfolgsfall wird BYD der erste chinesische Autohersteller sein, der der Organisation beitritt. Aus Website-Informationen geht hervor, dass ACEA derzeit 17 Mitglieder hat, darunter die Ford Motor Company aus den Vereinigten Staaten und die Honda Motor Company aus Japan.
Derzeit expandiert BYD in den europäischen Markt. Führungskräfte des Unternehmens hatten zuvor erklärt, dass sie bis Ende 2025 rund 1.000 Verkaufsstellen in Europa haben werden und planen, diese bis Ende 2026 zu verdoppeln. Darüber hinaus baut BYD auch Fabriken in Ungarn und anderen Ländern.