State Grid gab bekannt, dass ab sofortDie virtuelle Kraftwerksmanagementplattform Nanjing wurde mit 20 Betreibern verbunden und hat Benutzer zu mehr als 4.300 Haushalten zusammengefasst. Die deklarierte Regelleistung liegt bei über 300.000 Kilowatt, was einem großen grünen Spitzenkraftwerk entspricht.Manche Menschen wissen vielleicht nicht, was ein virtuelles Kraftwerk ist. Tatsächlich handelt es sich nicht um ein echtes Kraftwerk. Es integriert verstreute Energieressourcen wie Elektrofahrzeuge von Autobesitzern und Produktionsanlagen von Unternehmen und bietet eine einheitliche Verwaltung und intelligente Verteilung, um dem Netz dabei zu helfen, die Spitzen und Täler des Stromverbrauchs auszugleichen.
Am interessantesten ist der V2G-Pilot zur Interaktion zwischen Auto und Netzwerk.Autobesitzer können ihre Elektrofahrzeuge aufladen, wenn der Stromverbrauch niedrig ist, und den Strom im Auto dann wieder an das Netz zurückgeben, wenn der Stromverbrauch am höchsten ist.Auf diese Weise können Autobesitzer nicht nur Stromkosten sparen, sondern auch ein zusätzliches Einkommen erzielen.
Beteiligt sind neben Autobesitzern auch Gewerbeparks. Das virtuelle Kraftwerk passt die Produktions- und Stromverbrauchszeit des Unternehmens intelligent an, basierend auf dynamischen Strompreissignalen, die alle 15 Minuten aktualisiert werden. So werden beispielsweise stromintensive Prozesse bei geringem Stromverbrauch arrangiert, was Unternehmen nicht nur dabei hilft, Stromrechnungen zu sparen, sondern auch die Belastung des Stromnetzes verringert.
Mittlerweile gibt es in Jiangsu 100 virtuelle Kraftwerksprojekte der ersten Charge, davon entfallen 10 auf Nanjing. Je mehr Elektrofahrzeuge es gibt und je mehr Unternehmen sich beteiligen, desto größer wird der Umfang virtueller Kraftwerke.
In Zukunft werden sich vielleicht mehr Autobesitzer dem Verkauf von Strom anschließen, um Geld zu verdienen, was nicht nur sich selbst erleichtert, sondern auch einen Beitrag zum Stromnetz leistet und zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.
