Britischen Nachrichten zufolge kam die Schifffahrt in der Straße von Hormus am Abend des 18. erneut zum Erliegen. Zuvor hatte man im Radio gewarnt, dass die iranischen Streitkräfte die „strikte Verwaltung und Kontrolle“ der Meerenge wieder aufgenommen hätten. Viele Schiffe in den betreffenden Gewässern hörten die Warnung und sie wurde bestätigt.

Das britische maritime Sicherheitsunternehmen Pioneer Technologies veröffentlichte am selben Tag einen Bericht, in dem Einzelheiten zu Angriffen auf drei Schiffe in den Gewässern nahe der Straße von Hormus an diesem Tag offengelegt wurden, an denen ein Öltanker, ein Kreuzfahrtschiff und ein Containerschiff beteiligt waren. Zwei der Schiffe wurden eindeutig gewarnt und eröffneten das Feuer des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarde, und ein weiteres Containerschiff wurde 25 Seemeilen nordöstlich von Oman von unbekannten Projektilen getroffen, wodurch einige Container beschädigt wurden.

△ Lenkwaffenzerstörer USS Pinckney (Datenkarte)
Am 18. April Ortszeit führte der Lenkwaffenzerstörer USS Pinckney nach Angaben des US-Zentralkommandos Patrouillenmissionen in relevanten Gewässern durch, um die Seeblockade gegen Iran zu unterstützen, und erklärte, die Blockade habe Irans Wirtschafts- und Handelszugang auf dem Seeweg „völlig abgeschnitten“.