Das Windows-System wird seit langem wegen seiner „inkonsistenten Designsprache“ kritisiert. Dies hängt nicht nur mit dem historischen Ballast zusammen, sondern auch mit den wiederholten Schwankungen des Design-Frameworks durch Microsoft. Es wird jedoch erwartet, dass sich diese Situation in Zukunft erheblich ändern wird: Microsoft hat bestätigt, dass es fast alle Oberflächenelemente im System „angreifen“ wird, einschließlich der Installationsschnittstelle „Installieren von Windows 11“, die normale Benutzer selten sehen.

Die aktuelle „Installing Windows 11“-Schnittstelle erscheint hauptsächlich, wenn Benutzer das System über das Media Creation Tool oder setup.exe im ISO-Image neu installieren. Die Benutzeroberfläche selbst ist nicht hässlich und wirkt sich selten direkt auf das Benutzererlebnis aus, aber sie ist im visuellen Stil nicht vollständig mit der allgemeinen Designrichtung von Windows 11 vereinheitlicht. Obwohl Microsoft wiederholt betont hat, dass es das Erscheinungsbild von Windows 11 weiter verfeinern wird, wird allgemein davon ausgegangen, dass diese Art von Niederfrequenzschnittstelle keine kurzfristige Priorität haben wird. Allerdings hat Microsoft Design Director March auf der sozialen Plattform gepostet
Oberflächlich betrachtet handelt es sich dabei nur um ein unauffälliges Interface-Update, aber gemessen an der bisherigen Haltung von Microsoft hat es eine gewisse Signalwirkung. Lange Zeit hat Microsoft nicht viel Wert auf die visuelle Konsistenz der zugrunde liegenden Komponenten oder auch verschiedener ungewöhnlicher Systemschnittstellen gelegt, geschweige denn, sie „eins nach dem anderen zu bereinigen“. Da Microsoft nun damit begonnen hat, sein Augenmerk auf weniger häufige Einträge wie Installer auszudehnen, zeigt dies, dass sich seine Einstellung zur Vereinheitlichung des globalen Windows 11-Erlebnisses ändert. Das Designteam hofft, dass sogar das „Interface in der Ecke“ in die Gesamtspezifikation aufgenommen wird.

Obwohl die visuellen Effekte von Windows 11 im Vergleich zu früheren Versionen deutlich verbessert wurden, sind immer noch viele „Legacy-Schnittstellen“ im System verstreut. In einigen Szenarien werden Benutzer weiterhin auf die Benutzeroberfläche der Windows 8-Ära stoßen, z. B. auf den Sperrbildschirm oder auf einige Seiten in den Einstellungen. Wenn Sie tief in die Systemsteuerung und andere alte Verwaltungsportale eintauchen, sehen Sie möglicherweise auch ein Dialogfeld, das eindeutig aus der Windows 3.1-Ära stammt und den Leuten den Eindruck einer „Zeit- und Raumverwirrung“ vermittelt. In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass Microsofts Fortschritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Design schwer zu sagen sein wird, solange das Bedienfeld und die zugehörigen Dialogfelder im alten Stil noch über eine große Anzahl erweiterter Funktionen verfügen.
Microsoft hat zuvor angekündigt, zunächst viele Designprobleme in der Windows-Anwendung „Einstellungen“ zu lösen und auf dieser Grundlage schrittweise die Systemsteuerung zu ersetzen. Dabei geht es nicht nur um die Vereinheitlichung des Schnittstellenstils, sondern auch um die Bedienlogik und die Nutzungseffizienz: In vielen Fällen ist die Anzahl der Klicks, die Benutzer benötigen, um einen Vorgang in der Systemsteuerung abzuschließen, deutlich geringer als bei derselben Aufgabe in der Einstellungsanwendung. Microsoft ist sich dieses Schwachpunkts bewusst und wagt es daher nicht, vorschnell die Systemsteuerung abzuschneiden, ohne das Anwendungserlebnis mit den Einstellungen erheblich zu optimieren.

Auf funktionaler Ebene beherbergt das Bedienfeld noch immer eine große Anzahl alter Treiber und Konfigurationsoptionen im Zusammenhang mit Netzwerken und Druckern, von denen viele noch nicht in die Einstellungsanwendung migriert wurden. Der Designchef von Microsoft sagte auf X, dass man beim Migrationsprozess äußerst vorsichtig sein müsse, da ein wenig Nachlässigkeit zum Ausfall mehrerer Funktionen führen könne, was insbesondere Unternehmensbenutzer und Entwickler betreffe, die auf ältere Terminals oder Protokolle angewiesen seien. Sobald in diesen Schlüsselszenarien Kompatibilitätsprobleme auftreten, gerät Microsoft nicht nur in Bezug auf seinen Ruf unter Druck, sondern kann auch die Stabilität von Bereitstellungen auf Unternehmensebene und die Bereitschaft zu Upgrades beeinträchtigen.
Aus diesem Grund hat Microsoft bei der Weiterentwicklung des einheitlichen Designs die Strategie übernommen, „zuerst die neue Schnittstelle zu reparieren und dann darüber nachzudenken, die alte Schnittstelle außer Betrieb zu nehmen“. Zu den spezifischen Methoden gehören: Optimierung des Informationsniveaus und des Interaktionsprozesses der Einstellungsanwendung, schrittweises Extrahieren und Rekonstruieren wichtiger Konfigurationen im Bedienfeld in der Einstellungsanwendung unter Beibehaltung eines möglichst vollständigen Kompatibilitätstests. Unter dieser Idee sind dies alles Objekte, die das zukünftige Designteam von der Installationsoberfläche bis zum Sperrbildschirm, von den Einstellungen bis zu den zugrunde liegenden Dialogfeldern nacheinander „fertigstellen“ wird.
Der Autor des Artikels glaubt, dass die Designhaltung und die tatsächlichen Maßnahmen von Microsoft dieses Mal darauf hindeuten könnten, dass Windows 11 tatsächlich einen Schritt in Richtung einer „einheitlichen und modernen“ visuellen und interaktiven Richtung machen wird. Wenn Microsoft die funktionale Migration von Legacy-Komponenten wie der Systemsteuerung abschließen kann, ohne High-End-Benutzer und Unternehmenskunden zu „ärgern“, und anschließend die verstreuten alten Schnittstellen bereinigen kann, werden das allgemeine Erscheinungsbild und die Nutzungskonsistenz von Windows 11 qualitativ verbessert. Abschließend stellt der Autor den Lesern auch eine Frage: Welchem Teil der Benutzeroberfläche in Windows 11 soll Microsoft Ihrer Meinung nach am meisten Priorität einräumen? Wir hoffen, diese Forderungen durch das Sammeln von Feedback an das Microsoft-Team weitergeben zu können.