Benutzer von Windows 10/11-Laptops sind möglicherweise auf das Problem gestoßen, dass beim Verstauen des Laptops in einem Rucksack der Laptop-Lüfter noch läuft und das Gerät offensichtlich heiß ist. Diese Situation kann auch dazu führen, dass die ursprüngliche 100-prozentige Leistung schnell reduziert wird oder sogar direkt dazu führt, dass der Benutzer das Laptop herausnimmt und es völlig stromlos ist. Die Hauptursache für dieses Problem liegt darin, dass das System nicht wie erwartet in den Ruhezustand wechselt.

Microsoft bestätigte auf der Windows Hardware Engineering 2026, dass es grundlegende Änderungen bei der Bewertung von Software von Drittanbietern ankündigt. Im Rahmen der neuen Driver Quality Initiative (DQI) wird Microsoft die Bewertungsmetriken erweitern, um sicherzustellen, dass Fahrer bestraft werden, wenn sie Systemausfälle verursachen oder das Benutzererlebnis stören, und fordert OEMs dazu auf, die Qualität der Treiberbereitstellung zu verbessern.

Warum schläft das System nach dem Schließen des Deckels nicht normal?

Der moderne Standby-Modus von Windows 11 ähnelt einem Smartphone. Das System wird nicht vollständig heruntergefahren, sondern aktiviert gelegentlich Komponenten mit geringem Stromverbrauch im Hintergrund, um neue E-Mails zu empfangen oder andere Benachrichtigungen zu senden. Wenn jedoch ein Speichercontroller oder WLAN-Treiber nicht optimal optimiert ist, kann dies dazu führen, dass der Prozessor nicht in den Energiesparzustand (C-Zustand) wechselt.

In diesem Fall läuft die CPU im Hintergrund weiter und verschiedene Anwendungen bleiben möglicherweise aktiv, sodass der Lüfter weiter läuft (und möglicherweise auch in einer unbelüfteten Umgebung wie einem Rucksack läuft). Wenn die CPU-Temperatur zu hoch ist, dreht sich der Lüfter schneller. Der kontinuierliche Betrieb der CPU + der kontinuierliche Betrieb des Lüfters führen zu einem schnelleren Stromverbrauch.

Warum Microsoft das Problem vorher nicht gefunden hat:

In der Vergangenheit verließ sich Microsoft vollständig auf WER-Fehlermeldungs-Telemetriedaten und Crash-Dump-Dateien, um zu bewerten, ob OEMs qualitativ hochwertige Treiber geliefert haben. Mit dieser Bewertungsmethode kann theoretisch überprüft werden, ob der Treiber stabil ist. Wenn der Treiber jedoch den Übergang der CPU in einen Energiesparzustand stört, läuft das System selbst weiterhin normal, sodass das System überhaupt keine Fehlerberichte sendet.

Daher kann Microsoft in diesem Fall die Lieferqualität des Treibers nicht effektiv bewerten. Zumindest aus Sicht der Laptops kann Microsoft das Problem nicht erkennen. Nachdem diese Art von Problemen viele Jahre lang anhielt, entschied sich Microsoft daher, DQI-Indikatoren zu verwenden, um mehr Informationen zu sammeln und zu beurteilen, ob die Qualität des Treibers den Erwartungen entspricht.

Insbesondere wird Microsoft auf ältere Treiber verzichten, die nicht den Batterie- und Kühlungsstandards entsprechen, und Systemaktualisierungen daran hindern, nicht optimierten Code automatisch zu installieren. Dies wird OEMs dazu zwingen, bei der Entwicklung von Treibern auf die Akkulaufzeit und CPU-Energiesparmodi zu achten. Treiber mit schlechter Qualität können von Microsoft zur Aufnahme abgelehnt werden.

Die Umsetzung dieses neuen Plans wird jedoch länger dauern. Voraussetzung für den Auslauf der alten Treiberversion ist beispielsweise, dass der OEM eine neue Treiberversion mit besserer Qualität entwickelt hat. Wenn ein Teil der vom Benutzer verwendeten Hardware vom OEM gestoppt wurde, muss der Benutzer weiterhin die alte Version des Treibers ohne den neuen Treiber verwenden.