Apples iPhone 18 Pro-Serie, die voraussichtlich im Herbst auf den Markt kommt, könnte eines der wenigen wirklich bedeutenden Kamera-Upgrades einläuten: die Einführung eines Objektivs mit variabler Blende. Laut Supply-Chain-Analyst Ming-Chi Kuo wird dieses Upgrade jedoch die Kosten deutlich in die Höhe treiben. Der Preis des Objektivs mit variabler Blende wird voraussichtlich mindestens 50 % höher sein als das Objektiv, das derzeit im iPhone 17 Pro verwendet wird. Dies ebnet auch den Weg für eine weitere Erhöhung des Einstiegspreises der iPhone 18 Pro-Serie.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die aktuelle iPhone 17 Pro-Serie ein siebenteiliges Kunststofflinsenmodul verwendet und der durchschnittliche Verkaufspreis des gesamten Kameramoduls erheblich steigen wird, wenn auf ein System mit variabler Blende umgestellt wird. Darüber hinaus wird erwartet, dass der Optikhersteller Sunny Optical etwa 40 bis 50 % der entsprechenden Bestellungen entgegennimmt und eine Schlüsselrolle in der Lieferkette für Objektive mit variabler Apertur des iPhone 18 Pro spielt.
Den derzeit veröffentlichten Renderings und Spionagefotos nach zu urteilen, bringt die iPhone 18 Pro-Serie möglicherweise nur ein paar neue Farben sowie regelmäßige Leistungssteigerungen, wie beispielsweise schnellere Prozessoren, mit. In diesem Zusammenhang gilt das Objektiv mit variabler Blende als eines der wenigen Hauptverkaufsargumente der diesjährigen High-End-iPhones, das echte potenzielle Erlebnisunterschiede aufweist.
Dieses scheinbar unauffällige Kamera-Upgrade dürfte sich jedoch im Terminalpreis widerspiegeln. Analysten gehen davon aus, dass Apple, wenn der durchschnittliche Verkaufspreis von Objektiven mit variabler Blende um 50 % steigt, die Motivation hat, den Verkaufspreis der iPhone 18 Pro-Serie zu erhöhen, um sich gegen höhere Produktionskosten abzusichern.
Rückblickend hat Apple letztes Jahr den Einstiegspreis des iPhone 17 Pro von 999 US-Dollar für das iPhone 16 Pro auf 1.099 US-Dollar angehoben. Einer der angeblichen Gründe ist die Erhöhung des Basisspeichers von 128 GB auf 256 GB. Sobald die Preise aufgrund der steigenden Kosten für Kameramodule in diesem Jahr angepasst werden, könnten Verbraucher im zweiten Jahr in Folge mit einer Erhöhung des Einstiegspreises für Pro-Modelle rechnen.
Gerüchte darüber, dass Apple das iPhone 18 Pro mit einem Objektiv mit variabler Blende ausstattet, lassen sich bis ins Jahr 2024 zurückverfolgen, auch basierend auf den Vorhersagen von Ming-Chi Kuo. Anfang des Jahres berichteten die koreanischen Medien ETNews, dass Sunny Optical mit der Massenproduktion von Objektiven mit variabler Apertur für die iPhone 18 Pro-Serie begonnen hat, was auch als wichtiger Beweis dafür gewertet wird, dass diese Funktion bald implementiert wird.
Wie üblich wird erwartet, dass die iPhone 18-Serie im September offiziell auf den Markt kommt. Wenn die Neuigkeiten aus der Lieferkette wahr sind, wird Apple auf der Pressekonferenz nicht nur die Bildverbesserungen hervorheben, die die variable Blende mit sich bringt, sondern der Markt wird auch genau darauf achten, inwieweit sich dieses technologische Upgrade in einer Anpassung des endgültigen Verkaufspreises niederschlägt.