Ferraris erstes reines Elektromodell Luce ist seit seiner Veröffentlichung am 26. Mai umstritten.Das Außendesign sei „anders als bei Ferrari“ und der Einstiegspreis von 550.000 Euro liege weit über dem durchschnittlichen Verkaufspreis der Marke.Ferrari-Chef Benedetto Vigna reagierte kürzlich öffentlich, um Luce zu verteidigen.Er brachte zum Ausdruck, dass er die Zweifel der Außenwelt nicht nachvollziehen könne und meinte, hohe Verkaufspreise seien ein angemessener Preis für Innovationen.

Es wird berichtet, dass Ferrari Luce für 550.000 Euro verkauft wird, was über dem durchschnittlichen Verkaufspreis von Ferrari im Jahr 2025 von etwa 440.000 Euro liegt, was etwa 4,35 Millionen Yuan entspricht.


In seiner Antwort sagte Vigna: „Innovation erfordert einen Preis. Wenn Sie nicht für Innovation bezahlen, wird es keine Innovation geben.“ Er betonte, dass die 550.000 Euro nicht dazu gedacht seien, mit Tesla, Porsche oder Chinas High-End-Elektrofahrzeugen zu konkurrieren, sondern den ursprünglichen Kunden zu sagen: Dies ist immer noch ein Ferrari, kein gewöhnliches Elektrofahrzeug mit Pferdeplakette.

Als Reaktion auf die Zweifel der Außenwelt am Erscheinungsbild von Luce äußerte Vigna sein Unverständnis und sagte: „Man muss Luce mit eigenen Augen sehen, um den Unterschied zu chinesischen Elektrofahrzeugen zu verstehen.“


Es wird davon ausgegangen, dass Luce vom ehemaligen Apple-Design-Guru Sir Jony Ive mitentwickelt wurde. Er ist als Viertürer und Fünfsitzer konzipiert und seine minimalistische Designsprache unterscheidet sich stark vom traditionellen Sportwagen-Image von Ferrari. Der frühere Vorstandsvorsitzende von Ferrari kritisierte es sogar öffentlich, stellte die Zerstörung der Markenlegende in Frage und beklagte sich sogar darüber: „Kann das Logo des springenden Pferdes von diesem Auto entfernt werden?“

Trotz der großen Kontroverse gab Vigna bekannt, dass Luce Bestellungen von neuen und alten Kunden erhalten hat und einige Kunden die Initiative ergriffen haben, Briefe zu schreiben, in denen sie ihr Interesse bekunden und Bestellungen aufgeben.Er sagte, Ferrari habe seine Fähigkeit bewiesen, Elektroautos zu bauen, und die Einführung von Luce bedeute nicht, auf traditionelle Motoren zu verzichten.

Die Reaktion des Kapitalmarktes auf Luce war jedoch nicht positiv. Am Tag der Pressekonferenz fiel der Aktienkurs von Ferrari um 8 %. Die Anleger waren offensichtlich vorsichtig gegenüber diesem reinen Elektromodell, das die Tradition der Marke untergräbt. Ob Vignas harte Verteidigung die Kontroverse unterdrücken kann, muss der Markt noch beantworten.