United-Airlines-Flug 236 von Newark nach Palma de Mallorca, Spanien, musste etwa eine Stunde nach dem Start aufgrund eines verdächtigen Bluetooth-Signals an Bord zum Flughafen Newark zurückkehren, was durch die Benennung des Geräts einen Flugsicherheitsvorfall auslöste.

Laut Beiträgen mehrerer Passagiere auf der sozialen Plattform Reddit, die behaupteten, an dem Flug beteiligt zu sein, machte die Besatzung während des Fluges wiederholt Ansagen, in denen sie die Passagiere aufforderte, die Bluetooth-Funktion auszuschalten. Sie sagten auch, dass im Flugzeug noch zwei Geräte angeschlossen seien, und gaben allen Passagieren eine einminütige Warnung. Passagiere erinnerten sich, dass die Besatzung im Radio gesagt hatte, dass „dieser kleine Scherz die Reise aller ruiniert“, was darauf hindeutete, dass jemand das Gerät als Scherz bezeichnet hatte.
Eine anschließend veröffentlichte Aufzeichnung der Flugsicherung bestätigte außerdem, dass der Vorfall von einem erkennbaren Bluetooth-Lautsprecher ausging, dessen Gerätename falsch identifiziert wurde, was Sicherheitsmaßnahmen auslöste. In der Aufzeichnung erklärten zuständige Mitarbeiter der Flugsicherung, dass die Bodensicherheitsabteilung in die Ermittlungen eingegriffen habe. „Jemand hatte einen Bluetooth-Lautsprecher und nannte ihm ein bestimmtes aus vier Buchstaben bestehendes Wort. Daher muss das gesamte Flugzeug einschließlich des Frachtraums inspiziert werden, und alle Passagiere müssen zur Sicherheitskontrolle aussteigen.“
Obwohl in der Aufzeichnung keine spezifischen Wörter direkt genannt wurden, zitierten mehrere Flugbeobachtungs- und Nachrichten-Websites Quellen, die spekulierten, dass der Name des Geräts wahrscheinlich „Bombe“ sei, was in hohem Maße mit den Reaktionen der Besatzung und der Bodensicherheit übereinstimmte. Gemäß den Sicherheitspraktiken in der Zivilluftfahrt werden Fluggesellschaften und Sicherheitsabteilungen bei allen verdächtigen Informationen, die Sprengstoffe, Angriffsdrohungen und andere sensible Wörter betreffen, unabhängig davon, ob es sich dabei um Witze handelt oder nicht, im Flugbetrieb in der Regel mit höchster Vorsicht vorgehen.
Nach der Rückkehr und der Landung musste der Flug für eine umfassende Sicherheitsinspektion angehalten werden. Die Besatzung und das Sicherheitspersonal führten Inspektionen der Kabine und des Frachtraums durch, und die Passagiere wurden angewiesen, von Bord zu gehen und die entsprechenden Verfahren einzuhalten. Ob jemand bestraft wurde oder ob strafrechtliche Folgeermittlungen eingeleitet werden, wurde von relevanten Sendern bislang nicht bekannt gegeben. Allerdings hat dieser Vorfall in Luftfahrt- und Technologiekreisen Diskussionen über „Grenzen bei der Benennung von Geräten“ ausgelöst.
In einigen Kommentaren wurde darauf hingewiesen, dass dieser Vorfall als Erinnerung an die Öffentlichkeit dient: Namen von WiFi- und Bluetooth-Geräten, die „intelligent“ oder „witzig“ zu sein scheinen, können in bestimmten Szenarien tatsächlich als potenzielle Bedrohung angesehen werden, insbesondere auf Flughäfen und in Flugumgebungen, in denen die Sicherheit äußerst sensibel ist. Auch in der Luftfahrtbranche werden Passagiere aufgefordert, bei der Benennung persönlicher elektronischer Geräte Zurückhaltung zu üben und die Verwendung von Gewalt-, Terror- oder anderen hochsensiblen Wörtern zu vermeiden, um nicht unbeabsichtigt Sicherheitsmechanismen auszulösen und die öffentliche Verkehrsordnung zu stören.