Kürzlich löste ein Beschwerdebeitrag von Frau Gu, einer Internetnutzerin aus Jiangsu, hitzige Diskussionen auf sozialen Plattformen aus. Auf der zum Verkauf stehenden Homepage ihres Xianyu-App-Kontos gibt es einen Schatz aus dem Shaanxi History Museum: einen Silbertopf aus vergoldetem Leder im Taschenstil der Tang-Dynastie mit dem Titelbechermuster eines tanzenden Pferdes zum Preis von 6.000 Yuan. Was Frau Gu noch mehr schockierte, war, dass der gesamte Verkaufsprozess automatisch von der KI der Plattform betitelt, mit Preisen versehen und veröffentlicht wurde, ohne dass sie als Kontoinhaberin davon wusste.

Medienberichten zufolge vermutete Frau Gu zunächst, dass Xianyu privat auf das Fotoalbum des Telefons zugegriffen und die Fotos „gestohlen“ hatte, um sie in die Regale zu stellen. Nachdem ich beim Kundenservice der Plattform nachgefragt hatte, teilte mir die andere Partei mit, dass dieses Foto möglicherweise auf „Xianyu Space“ hochgeladen worden sei, was die Funktion zur Produktauflistung ausgelöst habe.
Als Reaktion auf diese Situation antwortete Xianyu offiziell gegenüber Sina Technology, dass in letzter Zeit Diskussionen über „Fotos von kulturellen Relikten auf Mobiltelefonen, die von Xianyu ohne Genehmigung zum Verkauf angeboten werden“ für Aufsehen gesorgt hätten. Nach der Überprüfung wurden die relevanten Produkte von der KI als gewöhnliche Kulturprodukte identifiziert und vorgeschlagene Titel, Beschreibungen und andere Informationen generiert. Derzeit wurden die entsprechenden Links von den Nutzern freiwillig aus den Regalen entfernt.
Xianyu erklärte, dass sich die Plattform stets strikt an die Grundsätze des Gesetzes halte, sich entschieden widersetze und aktiv mit staatlichen Behörden zusammenarbeite, um gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern vorzugehen. Derzeit ist Xianyu mit der „China Stolen (Lost) Cultural Relics Information Release Platform“ der staatlichen Verwaltung für Kulturerbe verbunden, die 820 Daten zu gestohlenen Kulturrelikten auf nationaler Ebene intelligent vergleichen kann. Gleichzeitig wurde die Freigabeschwelle für 72 hochsensible Kategorien im Sammlungsbereich angehoben, sodass Verkäufer eindeutig prüfen müssen, ob sie über Herkunftszertifikate verfügen. Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Probleme, die Ihnen durch die damit verbundenen Produkterfahrungsprobleme entstanden sind. Wir werden die Erinnerungen an Produktlisten und die Benutzerbestätigung so schnell wie möglich verstärken, um zu verhindern, dass ähnliche Missverständnisse erneut auftreten.