Eine eingehende Analyse der neuesten Finanzdaten zeigt, dass die Erstanbieter-Spieleverkäufe von PlayStation einen deutlichen Rückgang verzeichnen. Vom Geschäftsjahr 2020 bis zum Geschäftsjahr 2024 sanken die Erstanbieter-Softwareverkäufe um etwa 30 Millionen Exemplare.

Laut den von Stephen Totilo von Game File zusammengestellten Finanzdaten ist die Entwicklung der Erstverkäufe in den letzten sechs Geschäftsjahren wie folgt:
Geschäftsjahr 2018: 54,1 Millionen Exemplare
Geschäftsjahr 2019: 49,2 Millionen Exemplare
Geschäftsjahr 2020: 58,4 Millionen Exemplare (Höchststand)
Geschäftsjahr 2021: 43,9 Millionen Exemplare
Geschäftsjahr 2022: 43,5 Millionen Exemplare
Geschäftsjahr 2023: 39,7 Millionen Exemplare
Geschäftsjahr 2024: 28,9 Millionen Exemplare (Tiefststand)
Geschäftsjahr 2025: 32,1 Millionen Exemplare (leichte Erholung)
Der Umsatzhöchststand im Geschäftsjahr 2020 war auf mehrere Faktoren zurückzuführen: die Veröffentlichung der PS5-Konsole, die Veröffentlichung von Blockbuster-Werken wie „The Last of Us Part 2“, „Marvel’s Spider-Man“ und „Ghost of Tsushima“ sowie die deutliche Verlängerung der Zeit der Spieler zu Hause während der globalen Epidemie.
Allerdings gingen die Erstanbieter-Spieleverkäufe von Sony vom Geschäftsjahr 2020 bis zum Geschäftsjahr 2024 um fast 50 % zurück. Erst im Geschäftsjahr 2025 zeigten die Daten mit der Veröffentlichung von „Soul of Mount Yotei“ und „Death Stranding 2“ eine leichte Erholung.

Analysten gehen davon aus, dass die hohen Investitionen von Sony in Studioübernahmen und dienstleistungsbasierte Spiele in den letzten Jahren nicht die erwarteten Erträge gebracht haben. Der typischste Fall ist Bungie, das im Jahr 2022 für etwa 3,7 Milliarden US-Dollar übernommen wurde. Im Mai dieses Jahres zeigte der Finanzbericht von Sony, dass die Übernahme zu einem Wertminderungsverlust von etwa 765 Millionen US-Dollar führte, und da „Destiny 2“ am 9. Juni sein letztes Update erhalten wird, richtet sich Bungies Fokus auf die schwache Leistung von „Marathon“ und die „Inkubation“ zukünftiger Projekte, diese Verlustzahl nimmt immer noch zu.

Vor diesem Hintergrund ist die neue State of Play-Konferenz, die heute stattfinden wird, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Sony hat in diese Pressekonferenz beispiellose Ressourcen investiert, darunter Live-Übertragungen in Kinos, langfristiges Aufwärmen sowie groß angelegte Werbung und Werbung, offensichtlich in der Hoffnung, durch die neue Aufstellung die Erstverkäufe wieder anzukurbeln.