Auf dem NVIDIA-Medientreffen auf der Computex-Konferenz in Taipeh vor einigen Tagen sagte der CEO des Unternehmens, Jen-Hsun Huang, dass es tatsächlich gewisse Einschränkungen bei der Chipversorgung gebe, was immer noch ein besorgniserregendes Thema sei. „Wir haben die Versorgung für ein starkes Wachstum in all diesen Systemen gesichert“, betonte er. „Wir haben genug Angebot für ein sehr starkes Wachstum, aber es bestehen weiterhin Angebotsengpässe.“
Im Hinblick auf zukünftige Wachstumstreiber wies Huang Renxun darauf hin, dass die Vera-CPU des Unternehmens beliebter sein wird als seine GPU, da Vera eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Informationen spielt. „Vera CPU wird unser neuer Hauptwachstumstreiber.“

Vera ist mit 88 von NVIDIA selbst entwickelten Olympus-Kernen mit einer Speicherbandbreite von 1,2 TB/s ausgestattet. Die Single-Core-Leistung ist 50 % höher als bei der Vorgängergeneration und eignet sich für komplexe Szenarien wie Orchestrierung, Reinforcement Learning und Long-Context-Management.
Vera kann mit Rubin GPU, BlueField 4 DPU und anderen Komponenten zusammenarbeiten. Durch die Verwendung einer einheitlichen Speicherarchitektur wird die Energieeffizienz der Datenbereitstellung im Vergleich zu herkömmlichen Einrichtungen verdoppelt, was dazu beiträgt, dass intelligente KI im großen Maßstab effizient läuft.
Mit der rasanten Entwicklung der Agenten-KI (Agentic AI), die Aufgaben autonom ausführen kann, wächst die Marktnachfrage von einer einzelnen GPU zu einem vollständigen Rechenleistungssystem, in dem CPU und GPU zusammenarbeiten. Die offizielle Lieferung von Vera wird nicht nur eine neue Wachstumskurve für NVIDIA eröffnen, sondern auch die umfassende Transformation der globalen KI-Infrastruktur in das Zeitalter der intelligenten Agenten beschleunigen.