NBC-Berichten zufolge explodierte die von der amerikanischen Firma Blue Origin entwickelte Schwerlastrakete New Glenn beim Triebwerkszündungstest plötzlich. Der Unfall verursachte schwere Schäden an der tragenden Startrampe und eine lange Reparaturzeit für die Startanlagen, was den geplanten Einsatz der geplanten Mondlandungsprojekte der Vereinigten Staaten beeinträchtigen könnte.

Es wird davon ausgegangen, dass die Testexplosion schwere Schäden an der Startplattform verursacht hat. NASA-Administrator Isaacman gab in einem Interview am 1. Juni zu, dass die Reparatur der beschädigten Startplattform lange dauern und möglicherweise frühestens 2028 abgeschlossen sein wird. Branchenanalysten sagten, dass die Explosion nicht nur direkt zur Verschiebung vieler Weltraummissionen von Blue Origin führte, sondern sich auch negativ auf den Gesamtfortschritt des US-amerikanischen Monderkundungsprojekts auswirkte.
Laut dem zuvor von der NASA veröffentlichten Bauplan für die Mondbasis war der Start der „Mondbasis 1“ ursprünglich bereits für diesen Herbst geplant. Der Projektplan stützte sich auf die von Blue Origin entwickelte Schwerlastrakete New Glenn, um den selbst entwickelten Mondlander zu transportieren und wissenschaftliche Forschungsausrüstung zum Mondsüdpol zu transportieren, um Schlüsseltechnologien für die bemannte Mondlandung zu überprüfen. Darüber hinaus hat die NASA eine Kooperationsvereinbarung mit Blue Origin unterzeichnet, in der festgelegt ist, dass sich das Unternehmen auf die Rakete verlassen muss, um die Mondlieferungsmission von zwei Mondoberflächen-Erkundungsfahrzeugen bis 2028 abzuschließen, um die nachfolgenden wissenschaftlichen Forschungsoperationen der Astronauten auf der Mondoberfläche zu unterstützen.
Aufgrund des Absturzes des Raketentests war es schwierig, den ursprünglichen Transportunterstützungsplan wie geplant umzusetzen. Isaacman enthüllte, dass die Mission, einen Mondlander in die Umlaufbahn zu bringen, untrennbar mit der Unterstützung einer Hochleistungsrakete mit großer Kapazität abgeschlossen werden kann. Die NASA erwägt derzeit eine Anpassung des Kooperationsplans und den Wechsel zur Falcon Heavy-Trägerrakete der Space Exploration Technology Company (SpaceX), um entsprechende Mondstartmissionen durchzuführen. Die Folgewirkungen späterer Änderungen bei der Raketenauswahl und Projektverzögerungen müssen von den Vereinigten Staaten noch weiter evaluiert und umgesetzt werden.