Auf der Entwicklerkonferenz Build 2026 kündigte Microsoft an, das WinUI 3-Framework in WinUI umzubenennen. Gleichzeitig begann Microsoft, Entwickler dazu zu ermutigen, das WinUI-Framework zu verwenden, um leistungsstarke native Anwendungen für Windows 11 zu entwickeln. Das von Microsoft ausgesendete Signal schien darin zu bestehen, minderwertige Anwendungen, die auf Web-Technologie basieren, nicht mehr zu dulden und Windows 11 weiter in die Länge zu ziehen. Natürlich war auch Microsoft ein Mitglied des ursprünglichen Web-Mülls.

Entwickler werden ermutigt, native Anwendungen zu entwickeln:
Derzeit ist die Windows-Plattform mit einer großen Anzahl von Anwendungen überschwemmt, die auf Electron, React Native oder WebView 2 Runtime basieren. Diese Anwendungen beanspruchen relativ viel Speicher, haben eine langsame Startgeschwindigkeit und verfügen über unterschiedliche Schnittstellenstile. Das Wichtigste ist natürlich, dass das Leistungserlebnis sehr schlecht ist. Beispielsweise ist die von Microsoft auf Basis von WebView2 Runtime entwickelte Outlook-Erfahrung sehr schlecht.
Allerdings hat Microsoft ab diesem Jahr beschlossen, auf webtechnologiebasierte Anwendungen in Windows 11 zu verzichten und stattdessen zuverlässigere native Architekturen wie das Startmenü (empfohlener Abschnitt) einzuführen. Daher hat Microsoft auch damit begonnen, Entwickler dazu zu ermutigen, native Frameworks zu verwenden, um native Anwendungen mit einem besseren Erlebnis zu entwickeln. Für Entwickler kann der Einsatz von Electron jedoch die Entwicklungskosten senken. Es bleibt abzuwarten, ob Entwickler bereit sind, den Empfehlungen von Microsoft zur Entwicklung nativer Anwendungen zu folgen. Schließlich ändert sich die Einstellung von Microsoft sehr schnell.
Warum WinUI 3 in WinUI umbenannt werden sollte:
Die Technologie basiert auf einer Namensänderung, daher hat Microsoft nun angekündigt, das WinUI 3-Entwicklungsframework der Windows-Anwendungsplattform auf Produktionsebene in WinUI umzubenennen. Der Grund für die Namensänderung könnte sein, dass Microsoft der Meinung ist, dass die Veröffentlichung mit der Versionsnummer 2 3 4 Entwickler beunruhigen könnte, das heißt, Microsoft veröffentlicht ständig neue Frameworks und Entwickler müssen sich ständig an neue Frameworks anpassen. Wenn Microsoft große destruktive Änderungen vornimmt, werden die Anpassungskosten für Entwickler erheblich steigen.
Daher betont Microsoft, dass das WinUI-Framework aus Gründen der Langzeitstabilität die Versionsnummer offiziell gestrichen hat. Microsoft hat weder vor, in Zukunft ein neues UI-Framework zu entwickeln, noch wird es größere destruktive Änderungen vornehmen, sodass sich Entwickler sicher auf die Anwendungsentwicklung auf Basis des WinUI-Frameworks konzentrieren und der Anwendung ein besseres Benutzererlebnis verleihen können.
Microsoft gab außerdem bekannt, dass weitere Shell-Komponenten auf Systemebene in Windows 11 schrittweise auf WinUI migriert werden, um einen einheitlichen Schnittstellenstil und eine einheitliche Leistung auf der gesamten Plattform zu erreichen. Allerdings wird Microsoft andere Frameworks nicht ausschließen, Microsoft empfiehlt Entwicklern jedoch, WinUI anstelle von Frameworks wie Electron zu verwenden.