Das britische Innenministerium kündigte kürzlich ein Paket neuer Vorschläge an und behauptete, das Vereinigte Königreich zum „ersten Land der Welt“ zu machen, das Kindern technisch verbietet, Nacktfotos auf Smart-Geräten aufzunehmen, zu teilen oder anzusehen, mit der Begründung, es schütze Minderjährige vor sexuellem Missbrauch und sexueller Ausbeutung im Internet. Die Behörden planen, die Generierung und Verbreitung relevanter Bilder auf Smartphones und Tablets durch den Einsatz verpflichtender Filtertechnologie auf Betriebssystemebene grundsätzlich zu blockieren.

Als Reaktion auf diesen Schritt äußerte die Instant-Messaging-Anwendung Signal heftige Kritik und sagte, dass die Regierung mit der Rhetorik des „Schutzes von Kindern“ im Wesentlichen ein System der Massenüberwachung mit einem äußerst autoritären Ton fördere. Signal sagte, die Regierung habe zwar die Verantwortung, Kinder „sicher“ und „geschützt“ zu halten, sollte dies jedoch durch die Verbesserung sozialer Dienste und Bildungssysteme tun, anstatt sich auf „Überwachung, Finanzierungskürzungen und Vertuschungen“ zu verlassen.
Signal 在声明中指出,内政部的方案是以“先验怀疑”为前提,对所有用户的设备内容进行扫描,严重侵犯了人人享有的基本隐私权。该公司警告称,一旦设备层面的内容审查技术铺开,将进一步巩固苹果、Google等大型科技企业在数据与基础设施上的控制力,使其在市场上拥有更强的话语权。
Signal ist der Ansicht, dass es ein „gefährliches Unterfangen“ ist, von allen Einwohnern des Vereinigten Königreichs zu verlangen, dass sie ihr Alter nachweisen und sich einer Inhaltsprüfung unterziehen, nur um grundlegende Kommunikationsrechte auszuüben. In der Erklärung wurde betont, dass die historische Erfahrung wiederholt gezeigt habe, dass sich der Anwendungsbereich oft weiter ausdehnen werde, sobald groß angelegte Überwachungs- und Zensurkapazitäten eingerichtet seien, egal wie „aufrichtig“ und „begrenzte Szenarien“ die ursprüngliche Absicht sei.
在这份立场文件中,Signal 还指责英国政府以“儿童安全”为幌子,掩盖其建立隐形监控基础设施的真实意图。该公司认为,这套装置一旦成形,就很容易被未来的政府乃至威权政权所利用,成为打压异议和监视公民的工具,而真正影响青少年的诸多现实问题,如教育资源不足、心理健康支持缺位等,却在政策设计中被“刻意忽视”。
Nach dem von der britischen Regierung angekündigten Zeitplan sind Technologieunternehmen wie Apple und Google verpflichtet, diese obligatorischen Filtermaßnahmen auf Geräteebene innerhalb von drei Monaten in ihren Geräten und Systemen umzusetzen. Wenn sie nicht kooperieren, wird die Regierung die Verabschiedung eines Notstandsgesetzes in Betracht ziehen, um die Durchsetzung durchzusetzen. Zu den unterstützenden Maßnahmen gehören die Verhängung hoher Geldstrafen gegen relevante Unternehmen und sogar die strafrechtliche Verfolgung von Unternehmensleitern.
Zur technischen Umsetzung sieht der Plan vor, dass die Funktion „Explizite Inhaltsblockierung“ in den Betriebssystemen aller Smartphones und Tablets standardmäßig aktiviert ist. Das System überwacht Gerätekameras und Anwendungen von Drittanbietern und blockiert, sobald ein mutmaßlich unangemessenes Bild identifiziert wird, den Inhalt direkt, bevor er generiert, hochgeladen oder gesendet wird. Erwachsene, die diese Inhalte auf ihren Geräten ansehen möchten, müssen einen strengen Altersüberprüfungsprozess durchlaufen, um den Zugriff freizuschalten.
Im Gegensatz zur Kritik von Datenschützern wie Signal zeigen sich einige Kinderschutzbehörden unterstützend. Die National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC) und die Kinderhilfsorganisation Barnardo's lobten beide die Entscheidung des Innenministeriums und waren der Ansicht, dass Interventionen auf Geräteebene dazu beitragen können, den „Grooming-Zyklus“ zu unterbrechen, bevor er beginnt, und das Risiko der sexuellen Ausbeutung von Kindern an der Quelle zu verringern.
Die Internet Watch Foundation (IWF), die sich der Überwachung und Bekämpfung von Inhalten zum sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet widmet, hat diese Richtlinie ebenfalls unterstützt. Die Agentur behauptete, dass Technologieunternehmen durch „Inspektion lokal auf dem Gerät“ relevante Überprüfungsfunktionen implementieren können, ohne Daten zu sammeln oder die Privatsphäre der Benutzer zu gefährden.
Die Differenzen zwischen der britischen Regierung, Datenschutzgruppen und Kinderschutzbehörden werden im Zusammenhang mit dem Vorschlag immer deutlicher, wobei die eine Seite „Kindersicherheit“ und „Kriminalprävention“ betont und die andere Seite vor den Risiken einer „Überwachungsgesellschaft“ und „Machtmissbrauch“ warnt. Wenn in den nächsten Monaten konkrete technische Lösungen und gesetzgeberische Wege klarer werden, werden die Positionen und Reaktionen internationaler Technologiegiganten wie Apple und Google auch zum Schlüssel für die Beobachtung der Richtung dieses Spiels werden.