Laut dem neuesten Bericht der American Cable and Television Association haben die Fälle von Diebstahl und Vandalismus an Kommunikationsnetzleitungen in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Allein im relevanten statistischen Zeitraum ereigneten sich 18.327 Fälle, die die Breitband- und TV-Anschlüsse der Nutzer betrafen und fast 12 Millionen Menschen betrafen, mit durchschnittlich etwa 1.527 Fällen pro Monat und etwa 50 Fällen pro Tag, was einem Anstieg von 59 % gegenüber 2024 entspricht. Solche Vorfälle zielen hauptsächlich auf die kabelgebundene Netzwerkinfrastruktur ab, die für die Verbindung des Internets mit den Häusern der Nutzer verantwortlich ist, und hatten erhebliche Auswirkungen auf soziale Abläufe und das öffentliche Leben.

Als Reaktion auf diesen Trend gaben die drei großen US-Betreiber AT&T, T-Mobile und Verizon kürzlich bekannt, dass sie einem Branchenkooperationsprogramm namens STRIKE beigetreten sind. Der vollständige Name des Plans lautet „Strategic Threat Response & Infrastructure Knowledge Exchange“ (Strategic Threat Response & Infrastructure Knowledge Exchange), der darauf abzielt, die Überwachungs-, Schutz- und Schnellbeseitigungskapazitäten kritischer Kommunikationsnetze durch Informationsaustausch und kollaborative Verteidigung zwischen Betreibern zu stärken. Die Teilnehmer hoffen, dadurch eine Synergie auf operativer Ebene zu schaffen, um Vorfälle vorsätzlicher Zerstörung und Diebstahl von Kommunikationsleitungen zu reduzieren und die tatsächlichen Auswirkungen auf Benutzerdienste zu verringern.

In vielen Fällen sind Kupferkabel das primäre Angriffsziel. Da Kupfer einen hohen Recyclingwert hat, schneiden Kriminelle Kupferdrähte direkt ab, um Gewinne zu erzielen. Gleichzeitig waren Glasfaserleitungen unweigerlich betroffen, und einige Glasfaserkabel wurden im Zuge von Sabotage- oder Vergeltungsmaßnahmen künstlich durchtrennt, was zu weit verbreiteten Netzwerkausfällen führte. Brancheninsider betonen, dass diese Art von Verhalten nicht nur den Internetzugang normaler Haushalte beeinträchtigt, sondern auch die Kommunikationsgarantie wichtiger Institutionen wie Krankenhäuser, Schulen und Rettungsdienste beeinträchtigen kann. Daher wird gefordert, den Angriff als „Terroranschlag“ einzustufen, um seine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit zum Ausdruck zu bringen.

Das traditionelle kabelgebundene Netzwerk, das auf Kupferkabeln basiert, ist selbst mit Alterungsproblemen konfrontiert. Viele Leitungen und Geräte sind schon seit langer Zeit verlegt und es wird nicht ausreichend in die langfristige Instandhaltung investiert. Unter dem Druck einer Zunahme von Diebstählen und Vandalismus beschleunigen Betreiber den Ausbau der Infrastruktur und ersetzen alte Kupferkabelnetze durch Übertragungsmedien der neuen Generation wie Glasfaser. Glasfasern selbst haben keinen nennenswerten Metallrecyclingwert, können aber eine höhere Bandbreite und Netzwerkgeschwindigkeit bieten. Dieses Upgrade ist nicht nur eine passive Reaktion auf die Sicherheit, sondern fördert auch die allgemeine Entwicklung des US-Breitbandnetzes hin zu höherer Geschwindigkeit und mehr Zuverlässigkeit.

Es wird berichtet, dass relevante Branchenorganisationen in dem Bericht systematisch die Anzahl der Vorfälle, das Ausmaß der Auswirkungen und die Entwicklungstrends sortiert und die Einrichtung eines engeren Koordinierungsmechanismus zwischen Regulierungsbehörden, Strafverfolgungsbehörden und Betreibern gefordert haben. Mit dem Betrieb von betreiberübergreifenden Kooperationsplattformen wie STRIKE und der Weiterentwicklung der Glasfasertransformation hoffen US-Betreiber, künftig Kupferkabeldiebstahl und böswillige Schäden schrittweise einzudämmen, die Häufigkeit von Internet- und TV-Dienstunterbrechungen zu reduzieren und die allgemeine Kommunikationssicherheitsresilienz der Gesellschaft zu verbessern.