Laut Bloomberg hat Meta seine Geschäftstrennung von Manus abgeschlossen und den Datenaustausch zwischen den beiden Unternehmen eingestellt und damit einen wichtigen Schritt zur Rückgängigmachung der 2-Milliarden-Dollar-Übernahme getan.


Manus

Meta habe effektiv eine Firewall zwischen dem Unternehmen und Manus aufgebaut, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Meta hat Manus und seinen Mitarbeitern seit Anfang dieses Monats den Zugriff auf die internen Datensysteme des Unternehmens untersagt. Demnach ist es Meta-Mitarbeitern nicht mehr gestattet, die Tools von Manus für firmeninterne Projekte zu nutzen.

Laut einem internen Memo, das Bloomberg eingesehen hat, stellt Meta die Dienste von Manus ein. Aus dem Memo geht hervor, dass das Unternehmen die Mitarbeiter darüber informiert hat, bestehende Manus-Projekte auf das Meta-System zu migrieren und keine neuen Arbeiten auf der Manus-Plattform zu beginnen. Die Schritte zur Trennung der beiden Unternehmen stellen einen weiteren Schritt in Richtung Metas späterer Abspaltung von Manus dar, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

In der Zwischenzeit prüfen die Gründer von Manus Optionen zur Auflösung des Deals, einschließlich der Beschaffung von rund 1 Milliarde US-Dollar für den Rückkauf des Unternehmens. Es ist unklar, ob die Gespräche über den Deal wesentliche Fortschritte gemacht haben. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten zuvor, dass Mitarbeiter von Manus in Metas Büro in Singapur eingezogen seien und Investoren wie Tencent Holdings, Zhen Fund und Sequoia China entsprechende Zahlungen für die Übernahme von Manus durch Meta erhalten hätten.