Die E3, einst die größte Weltklasse-Messe der Gaming-Branche, wurde im Jahr 2023 ausgesetzt. Damals wurde in der Branche allgemein spekuliert, der Grund dafür sei, dass Nintendo mit der Ankündigung, sich von der Messe zurückzuziehen und ein eigenes exklusives persönliches Treffen abzuhalten, die Führung übernommen habe. Als Jason Schreier, ein leitender Reporter von Bloomberg, über die Gründe für die Schließung der E3 sprach, glaubte er, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handelte.

Leitender Reporter von Bloomberg: Die Aussetzung der E3 ist nicht auf den Rückzug von Nintendo zurückzuführen

Jason Schreier sagte, dass das Organisationskomitee der E3 im Jahr 2023 darüber nachdenke, gleichzeitig Online- und Offline-Ausstellungen abzuhalten. Allerdings kündigte Nintendo plötzlich seinen Rückzug an, und dann zog auch Microsoft nach. Sony Interactive Entertainment, einer der drei Giganten, äußerte seine Haltung, dass es höchstwahrscheinlich nicht teilnehmen könne, und löste damit einen Ketteneffekt aus. Auch viele Giganten zogen sich nacheinander zurück. Es wurde die Aussetzung dieser Ausstellung angekündigt und dann offiziell angekündigt, dass sie in Zukunft vollständig eingestellt werden würde.

·Weil es Nintendos Schuld zu sein scheint, sind Spieler es gewohnt, Nintendo die Schuld zu geben. Der Präsident von Nintendo sagte, dass es zur Vermeidung verschiedener Online-Gerüchte und Spoiler ein eigenes persönliches Treffen abhalten werde, so dass es nicht notwendig sei, viel Geld und Energie für die Teilnahme an der E3 aufzuwenden. Jason Schreier glaubt jedoch, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handelt. Der Hauptgrund für die Aussetzung liegt tatsächlich darin, dass die ursprüngliche Eigenschaft von E3 B2B (Business-to-Business-E-Commerce-Modell) ist und der allgemeine Niedergang des physischen Einzelhandels der Hauptgrund ist.

Leitender Reporter von Bloomberg: Die Aussetzung der E3 ist nicht auf den Rückzug von Nintendo zurückzuführen

· Große Giganten schätzen, dass der Einfluss der E3 nicht mehr ausreicht, um den durch den allgemeinen Rückgang des physischen Einzelhandels verursachten Messeförderungseffekt auszugleichen. In Verbindung mit den enormen Ausstellungsgebühren usw. ist es auch ein Markttrend, nicht mehr an der E3-Ausstellung teilzunehmen. In der Folge überholt die Spielebranche über den digitalen Kanal unaufhaltsam den traditionellen physischen Einzelhandel.

Leitender Reporter von Bloomberg: Die Aussetzung der E3 ist nicht auf den Rückzug von Nintendo zurückzuführen